Der Rabenbund - Sippengeschichte |
Numil
Volk der Toten
Dabei seit: 06.07.2011
Beiträge: 1
Server: Anduin
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| Der Rabenbund - Sippengeschichte |
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Suilad randir!
Seit einiger Zeit schon schreiben wir an unserer eigenen Geschichte. Schnell waren wir der Meinung, dass wir euch das Ergebnis unserer Schreiberei nicht vorenthalten möchten und so wollen wir euch an dieser Stelle die Chronik des Rabenbundes vorstellen. Unsere Geschichte beginnt mit einem kurzen Prolog.
Ich hoffe, euch gefällt unser Erzeugnis und ihr habt Freude daran, unseren Erzählungen zu lauschen. Setzt Euch hinzu an unser Lagerfeuer, nehmt Euch einen Humpen Bier, spielt ein Lied oder pafft etwas an eurer Pfeife!
Wenn euch die Geschichten gefallen und ihr Ideen/Anregungen habt oder selbst Teil dieser Chroniken sein wollt, dann kommentiert doch bitte unsere Storys oder sprecht ingame einen unserer Offizieren Noras, Skadi, Haddy, Numil und Medice an.
Prolog
Die Wacht im Norden wird immer beschwerlicher. Orks dringen mehr und mehr nach Süden vor und werden für die Waldläufer ein ernstzunehmendes Problem. Boten sind in diesen Zeiten des Krieges strategisch äußerst wichtig. Viele von ihnen werden nahezu täglich entsandt, um die Waldläufer besser zu koordinieren.
Einer dieser Boten war der Waldläufer Noras. Wie die Zwerge einst, setzte auch Noras Raben als Kundschafter ein und entsandte sie mit Nachrichten zu den Lagern der Waldläufer. Dies verschaffte ihn stets einen großen zeitlichen Vorteil.
Er selbst erkundete auch auf eigene Faust die von Orks besetzten Landstriche. Während seiner Reise traf er auf einige Heimatlose, die sich in der Natur durchschlugen, weil ihre Höfe verbrannt waren und sie nicht wussten, wohin sie noch können. Sie hausten tief im Unterholz, ernährten sich von dem, was sie finden konnten und hielten sich so versteckt, wie irgend nur möglich, um weiteren Angriffen durch Orks zu entgehen. Misstrauisch waren sie jedem Fremden gegenüber, doch freundeten sie sich schnell mit Noras an. Noras selbst - kampferfahren durch seine jahrelangen Dienste für die Waldläufer - erkannte, dass diese Heimatlosen ein neues Ziel vor Augen brauchten - etwas, um ihnen wieder Mut zu machen.
Nach und nach begannen sie gemeinsam zu trainieren und führten immer öfter Angriffe aus gegen die Diener des dunklen Herrn. Erst waren es kleine Trupps von Kundschaftern, später griffen sie gar größere Truppenverände an. Stets hielten sie sich im Verborgenen. Der Feind wusste nie, wie ihm geschah.
Mit der Zeit fassten die Heimatlosen Vertrauen zu Noras und wählten ihn zu ihrem Hauptmann. Als Ausdruck ihrer gegenseitigen Verbundenheit und ihres gemeinsamen Auftrages gaben sie sich selbst den Namen "Rabenbund".
Die Gefolgschaft wuchs langsam, aber eine große Streitmacht lag ohnehin nicht im Interesse ihres Hauptmanns. Er verstand sich besser auf Guerilla-Taktiken, als auf offene Feldschlachten.
Nur diejenigen, die sich das Vertrauen des Rabenbundes verdient haben, können auch Teil dieser Gefolgschaft werden. Denn Saurons Spione sind überall. Man kann nicht riskieren, dass dem Feind Angriffspläne in die Hände gespielt werden.
So begann die Geschichte des Rabenbundes - einer Gefolgschaft, die ihren Platz in Mittelerde sucht und stets bereit ist, gegen das Unrecht zu kämpfen.
Kapitel 1
Zerschlagen und aufgerieben
Trügerische Stille lag über den Weiten von Enedwaith. Das Land schien so friedlich, doch lauerten Saurons Schergen überall. Viele Abenteurer aus Eriador versuchten sich im Kampfe und stellten sich der Gefahr, um die Graue Schar bei ihrem Zug gen Dunland zu stützen. Doch ebenso viele ließen dabei ihr Leben oder mussten versehrt den Heimweg antreten. -
Hoch oben auf einem Berg, nahe eines der vielen Jägerlager, lag etwas Rotes. Es war ein Jäger, der sich mit letzter Kraft an diesen Ort der Zuflucht schleppte, um den Truppen aus Isengard zu entgehen. Er rührte sich kaum, atmete langsam aber stetig. Seine Kräfte schienen verbraucht und nur langsam rappelte er sich auf, um sich auf einen der Baumstämme zu setzen, die sich um das Lagerfeuer befanden. Seine Kleidung war tiefrot, so rot wie das Blut, was er bei seinen Feinden vergossen hat. Geschwächt stützte er sich auf seinen schimmernden Bogen Cûrandir - dem Bogenwanderer. Nur einer besaß diesen Bogen und nur einer trug solch Kleidung. Es war Noras Collfaron, der rote Jäger. Weit drang er nach Enedwaith vor, um das Gebiet für die Graue Schar und den Rabenbund auszukunftschaften. Er entsandte Raben, doch blieben Antworten seiner Gefolgsleute aus. Viele Sippenbrüder und -schwestern blieben auf der Strecke und der Bund schien fast schon nur noch ein Schatten seiner selbst.
"Auch schon wach, Mensch?", klang es plötzlich vom großen Portal her, welches sich hinter dem Lager befand. Noras schaute auf und erblickte einen grimmigen zwergischen Wächter. Es konnte nur Arkasson sein!
"Ja, ich bin wach.", erwiderte Noras mürrisch. "Wir müssen zurück nach Eriador und neue Kräfte sammeln. Nur so werden wir stark genug sein, uns Saruman entgegenzustellen."
"Aye, einige von uns befanden sich zuletzt nicht weit von hier. Wir sollten sie suchen.", meinte Arkasson.
"Dann sollten wir uns beeilen, wer weiß wieviele Orks noch aus Isengard hierher kommen."
Etwas wacklig auf den Beinen stand Noras auf. Noch immer stützte er sich auf seinen Bogen, schulterte ihn dann aber schon bald. Arkasson nahm seine Axt ampor und marschierte vorne weg, während beide den Berg hinunter liefen.
Stunden später erreichten sie den Fluß und überquerten ihn über einen gefallenen Baum, welcher beide Ufer miteinander verband. Arkasson hielt inne und gebot Noras zum Anhalten.
"Mensch, ich weiß, deine Ohren sind schlecht, aber das dürftest selbst du hören."
Noras begutachtete aufmerksam die nähere Umgebung. Ihm fiel zunächst nichts auf, doch vernahm er wenig später das klirren von Waffen und Kriegsgeschrei!
"Ich höre es auch.", erwiderte er Arkasson. "Komm mit!"
Noras rannte schneller und Arkasson flitzte ihm hinterher. Sie kamen über eine Hügelkuppe und sahen einen Menschen, ein Wächter. Und da dieser kurze Hosen trug, wussten beide sofort, wer es war. Haddy befand sich im Gefecht mit mehreren Riesen, die ihm nach dem Leben trachteten. Todesmutig sprang er ihnen entgegen und wirbelte mit seinem Schwert umher.
"Bei Balins Eiern! Auf sie!!!"
Noras sah, wie Arkasson nach vorn stürmte. Die Riesen begriffen zuerst nicht, wie ihnen geschah, als wenig später der erste bereits am Boden lag von den Harten Schlägen Arkassons Axt! Noras selbst spannte seinen Bogen, zielte und ließ seine Pfeile fliegen. Kurz darauf fiel der nächste Riese zu Boden. Haddy und Arkasson standen Rücken an Rücken und nahmen sich einen Riesen nach dem anderen vor, während Noras vom Hügel aus Unterstützung mit seinem treuen Cûrandir lieferte. Die Riesen fielen wie Fliegen und die, die noch laufen konnten, ergriffen schon bald darauf die Flucht.
"Die hätt ich auch noch allein gepackt!" sagte Haddy darauf sehr amüsiert.
"Jaja, das hat man ja gesehen." erklang es vom Hügel, von dem Noras nun langsam herunter kam. "Wir müssen den Bund neu sammeln und wir sollten neue Mitglieder werben. Nur so können wir gegen Isengard bestehen."
Haddy und Arkasson nickten zustimmend. Arkasson schulterte seine Axt, Noras seinen Bogen und Haddy - Haddy rückte noch eben seine Hose zurecht und folgte den beiden Richtung Westen, wo sie den Rabenbund reorganisieren wollten.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Numil: 06.07.2011 13:42.
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06.07.2011 13:35 |
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Noras
Volk der Toten
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01.09.2011 10:53 |
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Noras
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01.09.2011 11:08 |
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Noras
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01.09.2011 11:24 |
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