Registrierung Mitgliederliste Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite Kalender

Herr Der Ringe Online - Forum » Serverforen » Belegaer » Sippen » [Belegaer] Die 'Meigol i Estel' stellt sich vor » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (2): « vorherige 1 [2] Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen [Belegaer] Die 'Meigol i Estel' stellt sich vor
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Kannst du ein Geheimnis bewahren? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Der Himmel verliert langsam seine röte und die Sonne blendet mit ihrer vollen Schönheit jeden Blick den man ihr schenkt, als Anrangar's Weg ihn auf den Platz vor dem Gasthaus zu Bree führt. Zielstrebig setzt er seinen Weg fort zu einem Laternenpfahl rechts neben der Gasthaus-Treppe und zieht ein Schriftstück hervor und heftet jenen Zettel an den Laternenpfahl.
In feingeschwungenen Buchtstaben ist dort folgendes zu lesen:


Zitat:
Kämpfer, Krieger, Soldaten, Abenteurer, Handwerker oder wie Ihr Euch sonst nennen mögt,

Der gondorische Grupp unter der Führung von Hauptmann Taldaras Arnum sucht tapfere sowie tüchtige Mitstreiter! Einst von Gondor ausgeschickt, um den freien Völkern in Eriador Hilfestellung zu leisten, können wir nur weiterhin als Trupp bestehen, wenn sich fähige Leute für das Erreichen dieses Ziels finden lassen. Gondorische Abstammung wäre wünschenswert, ist jedoch keine Voraussetzung für eine Aufnahme. Einzig und allein das Können, das Ihr mitbringt, ist entscheidend.
Zurzeit werden gesucht:

Köche
Heiler
Waffenschmiede
Soldaten

Solltet Ihr Meister eines Bereiches sein, der nicht aufgelistet ist, so seid Ihr herzlich eingeladen, uns von Eurem Können zu überzeugen. Für Verpflegung und Unterkunft sei gesorgt, solltet Ihr Euch in den Dienst des Hauptmannes stellen. Beitrittsgesuche sind dem Hauptmann Egin Esgarothskr dem Ausbilder Anrangar Traengadur, zu stellen, die auf Briefwege zu erreichen ist. Solltet Ihr es jedoch vorziehen, dem Hauptmann persönlich Euer Gesuch vorzutragen, so kommt zu unserem Truppenhaus in der Breelandsiedlung Schwarzwall in der Hochstraße 1.

Gez.

Im Auftrag von Hauptmann Egin Esgarothskr
Anrangar Traengadur,
Ausbilder der Truppen



Anrangar schaut zufrieden und setzt seinen Weg weiter in Richtung süden zurück zur Breelandsiedlung Schwarzwall

...derweilen in der Breelandsiedlung Schwarzwall im Truppenhaus der Meigol I Estel...

Eine Elbe sitzt an einem Tisch, der überseht mit Karten, Schriftstücken und Büchern ist. Neben ihr steht ein großgewachsener Mann in schwerem Kettenhemd mit einem prachtvollen Wams aus Seide, feine Linien und ein kleiner weißer Baum zieren ihn - die Zeichen Gondors. Der Hauptmann schaut mit strengen musternden Blick auf einige neuen Männer und Frauen, die sich dem Heere Gondor in den Dienst stellen wollen. Einer von den Anwärter blickt interessiert auf den Tisch und bleibt bei einem unachtsam offen liegendes Buch hängen. Er beginnt zu lesen..

Zitat:
...der Ausgangspunkt dieser Aufzeichnung ist das Sippentreffen, das am <<Datum wurde unkenntlich gemacht>> in unserem Truppenhaus stattgefunden hat. Die Sprache kam auf das geheime Ziel, das wir alle verfolgen – und bei dem uns unsere Anführerin, die Dame Celestiel Navayron aus Gondor, bisher geleitet hat. Bei der Unterredung wurde recht schnell klar, dass viel von dem Wissen, über welches die Gemeinschaft einst verfügte, durch das Verschwinden der bisherigen Anführer verloren gegangen ist. Ich werde sowohl das aufzeichnen, was ich selbst erfahren kann, darüber hinaus werde ich versuchen mir über alles berichten zu lassen, was andere Mitglieder an wissenswertem in Erfahrung bringen können, und diese Dokumente hier ebenfalls einfügen.

Dies ist nun eine der wesentlichen Schwierigkeiten, die wir auf unserem weiteren Weg vor uns sehen. Bisher wurden zu dieser Sache kaum Aufzeichnungen erstellt – sicher geschah dies auch in der Absicht, Wissen nicht in falsche Hände geraten zu lassen. Deshalb werde auch ich hier in dieser Chronik nicht alle Einzelheiten aufzeichnen – auch ich fürchte, bei einem Verlust des Buches dem Feind wesentliche Informationen zukommen zu lassen, die ihn zur Lösung des Rätsels befähigen, das wir selbst noch nicht entschlüsseln konnten.

Wie die Truhe, über die ich noch berichten werde, durch zwei Schlüssel – die Schwerter der Hoffnung – geöffnet werden muss, wird auch dieses Buch nur einer der Schlüssel zur Enthüllung des Geheimnisses sein, das die Meigol I Estel bewahren. Der andere Schlüssel wird stets darin liegen, geschätzter Leser, das Vertrauen der Gemeinschaft zu erlangen und selbst zum eingeweihten Mitglied zu werden.

Die Ziele die ich mit diesen Aufzeichnungen verfolge, sind also...


Die Elbe klappt das Buch zu und zieht es zu sich, auf dem Bucheinband kann man gerade noch "Chronik der Meigol I Estel " lesen. Mit strengen Blick schaut die Elbe den Anwärter entgegen, als würde sie jeden Augenblick aufspringen. Der Hauptmann neben ihr räuspert sich plötzlich und die Blicke aller anwesenden Soldaten richten sich kurzerhand auf den Neugierigen. Die Elbe nickt nur knapp und der Hauptmann fährt mit seiner Rede fort...

--------------------------------------------------

ooc:
(Aufgrund einer längeren Abwesendheit von Celestiel führe ich das hier mal fort, bis sie hoffentlich irgendwann wiederkommt.)

Kannst du ein Geheimnis bewahren und möchtest mehr über unser Geheimnis erfahren? Dann schließe dich uns an. Wenn du nun noch leidenschaftlicher Rollenspieler bist, dann steht dem nichts mehr im Wege!

Bewerbe dich bei uns im Forum (Link zum Bewerber-Forum) oder sprich einen von unseren Offizieren (Egin, Kelim, Eldatirmo, Turaleth) im Spiel an.

Wenn du jedoch unter Raid nicht ein Verbund aus Festplatten, sondern das öde sammeln von Gegenständen, Items, Gold und Strahlen oder TS eben nicht Tomate & Salat ist, sondern Teamspeak... dann such dir liebe eine andere Sippe, denn du wirst bei uns nicht glücklich werden und vermutlich auch nicht aufgenommen.

Bei uns dreht es sich nämlich primär ums Rollenspiel jeglicher Art, Teamspeak verwenden wir äußert seltens und nur zur Organisation des Rollenspiels und der Sippe. Schlachtzüge wird man bei uns nur finden wenn wir gemeinsam durch die Lande ziehen, sonst eher gar nicht.

Aufgaben erledigen wir wenn es geht gemeinsam und besuchen dabei auch die ein oder andere Instanz, sofern es keine geplanten Rollenspiel-Termine gibt.

Vor einigen Monaten nach unserem Ausschluß vom Ardhon-Bündnis haben wir zusammen mit Amboss und Feder und Durins Faust der Gerechten eine Plattform für Rollenspieler "www.belegaer-rp.de" (alternativ www.belegaer.de) gegründet, bei der es sich auch alleinig um das Rollenspiel dreht. Mittlerweile wirken auch einige andere Sippen mit und jeder Rollenspieler ist willkommen!

Unser Forum: http://www.meigol-i-estel.com/forum/
Unsere Homepage: http://www.meigol-i-estel.com/

Also traut euch und bewerbt euch bei uns.
Wir sehen uns in Mittelerde!

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anrangar: 24.09.2009 13:13.

25.06.2009 23:31 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



"Verstreut", war das Wort, welches seinen Weg in die Chroniken fand. Der bisherige Weg war lang und zermürbend gewesen. Die Verluste waren nicht groß an der Zahl, die wenigen dafür um so schwerer zu tragen. Celestiel war verschollen, die nächsten Schritte ungewiß. Doch es mußte weitergehen, wenn auch in unterschiedliche Richtungen. Es gab weitere Anzeichen für Spione aus dem Osten und abseits des Trupp nahmen einige den Pfad in die Tiefe von Moria. Der Weg gabelte sich, hoffen wir, dass er irgendwann wieder zusammen kommt. Der Trupp Gondors hatte noch immer seinen Sitz in der Breeland Siedlung Schwarzwall, es kamen ab und zu neue Rekruten, die sich anschloßen und sie mußten geprüft werden. Celestiel war ein gutes Ziel und eine weitere Möglichkeit den Schein zu bewahren. Ein weiterer Weg, ein Weg der nach Gath Uior führte. Und im Schatten? Eine weitere Truhe sollte gebaut werden, zu welchem Zweck, war nur wenigen vorbehalten. Vermutlich ist es auch besser so...Und ich, ich führe meinen Weg fort durch die Dunkelheit als ein Schwert der Hoffnung.


---------------
Bist du wegen dem Rollenspiel auf Belegaer? Spielst du auf Belegaer primär wegen dem Rollenspiel? Dann bist du bei uns richtig.

Bewerbe dich bei uns im Forum (Link zum Bewerber-Forum) oder sprich einen von unseren Offizieren (Egin, Kelim, Eldatirmo, Turaleth) im Spiel an und habe teil an mehreren interessanten Geschichten, von unterschiedlichen Spieler für Spieler.

Aufjedenfall solltest du auch auf der Plattform für Rollenspieler "www.belegaer-rp.de" (alternativ www.belegaer.de) vorbeischauen und dich dort fürs Rollenspiel auf Belegaer beteiligen.

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anrangar: 24.09.2009 13:17.

24.09.2009 13:11 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Nidie
Volk der Toten


images/avatars/avatar-128.jpg

Dabei seit: 16.10.2009
Beiträge: 1

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Es ist spät in der Nacht. Leise pfeift ein Wind durch die Gassen der Breesiedlung. Überall ist es ruhig und dunkel. Nur in dem Truppenhaus der Meigol i Estel scheint noch licht zu sein. Dort sitzt eine Junge Frau in der Truppenschreibstube und durchwühlt, scheinbar suchend einen Haufen Papiere. Dabei fällt ihr ein alter Aushang der Truppe in die hand. Schmunzelnd betrachtet sie diesen:



Zitat:


Kämpfer, Krieger, Soldaten, Abenteurer, Handwerker oder wie Ihr Euch sonst nennen mögt,

Der gondorische Grupp unter der Führung von Hauptmann Egin Esgarothskr sucht tapfere sowie tüchtige Mitstreiter! Einst von Gondor ausgeschickt, um den freien Völkern in Eriador Hilfestellung zu leisten, können wir nur weiterhin als Trupp bestehen, wenn sich fähige Leute für das Erreichen dieses Ziels finden lassen. Gondorische Abstammung wäre wünschenswert, ist jedoch keine Voraussetzung für eine Aufnahme. Einzig und allein das Können, das Ihr mitbringt, ist entscheidend.
Zurzeit werden gesucht:

Köche
Heiler
Waffenschmiede
Soldaten

Solltet Ihr Meister eines Bereiches sein, der nicht aufgelistet ist, so seid Ihr herzlich eingeladen, uns von Eurem Können zu überzeugen. Für Verpflegung und Unterkunft sei gesorgt, solltet Ihr Euch in den Dienst des Hauptmannes stellen. Beitrittsgesuche sind dem Hauptmann Egin Esgarothskr dem Ausbilder Anrangar Traengadur, zu stellen, die auf Briefwege zu erreichen ist. Solltet Ihr es jedoch vorziehen, dem Hauptmann persönlich Euer Gesuch vorzutragen, so kommt zu unserem Truppenhaus in der Breelandsiedlung Schwarzwall in der Hochstraße 1.

Gez.

Im Auftrag von Hauptmann Egin Esgarothskr
Anrangar Traengadur,
Ausbilder der Truppen





Weiterhin schmunzeld legt sie den alten Aufruf beiseite und durchwühlt den Stapel weiter. Nicht allzu lange später findet sie scheinbar das nachdem sie gesucht hatte und zieht ein braunes, gebundenes Buch hervor. Kurz betrachtet sie es bevor sie eine Feder zur Hand nimmt, sie in ein Tintenfass taucht und eine Leere Seite aufschlägt. Da beginnt sie zu verfassen.



Zitat:

Nach einer langen reise durch halb Eriador sind wir nun wieder hier im Truppenhaus angekommen.Unser Geheimnis ist bewahrt, es ist in Sicherheit.... ist es das auch wirklich? Wir brachten es fort um es zu schützen. Doch ist es dort auch wirklich so Sicher wie der Heermeister sagte?

Auf dem Rückweg haben sich wohl Schatten gelichtet und es wurde ein Verfolger festgenommen, doch weitere seltsame Gestalten besuchen uns hier in unserem Truppenhaus. Weitere Feinde scheinen sich zudem auch zu sammeln. Nicht nur aus Angmar sondern auch aus dem Düsterwald und gar aus Gondor selber scheinen sich Kräfte gegen uns zu richten.

Doch welchen weg werden wir nun einschlagen? Was werden wir als nächstes tun. Werden wir wieder zurück nach Annuminas gehen um jene zu finden die vielleicht Informationen für uns haben oder gehen wir auch nach Angmar um zu dem Heer der Freien Völker dazu zu stoßen? Vielleicht werden wir auch einen anderen Weg einschlagen.

Morgen ist Truppensitzung, ich bin sicher da werden wir es erfahren!





Die Junge Frau klappt das Buch zu und legt die Feder bei Seite. Dann stellt sie das Buch in ein leeres Regal bevor sie die Kerzen löscht und zu Bett geht.


___________________________________________________________________________
_____




ooc:

Willst du wissen wie es mit dem Trupp weiter geht und was genau ihr Geheimnis ist? Du bist ein Rollenspieler und wegen dem Rollenspiel auf dem RP-Server?

Dann bist du bei uns genau richtig. Bewerbe dich bei uns im Bewerbungsforum ( http://www.meigol-i-estel.com/forum/viewforum.php?f=9) oder spreche einen von unseren Offizieren (Egin, Turaleth, Eldatirmo, Kelim) direkt im Spiel an.

Auch lösen wir zusammen Aufgaben. Questen mit einer Brise von Rollenspiel. Dabei besuchen wir natürlich auch Instanzen oder arbeiten gemeinsam an unseren Buchaufgaben.

Wenn du allerdings ein leidenschaftlicher PvP'ler bist oder das hinterher jagen nach Items in Raids wichtig ist, dann wirst du bei uns sicher nicht glücklich! Teamspeak nutzen wir auch nicht.

Unsere Primäre Ausrichtung ist das Rollenspiel. Mindestonline-zeiten gibt es nicht jedoch ist eine gewisse Forenaktivität erwünscht. RL geht jedoch in jedem Fall vor.

Du hast nun Interesse bekommen. Willst nun mehr über uns und unser Geheimnis erfahren? Na, was hält dich auf? Bewerbe dich!


Mit freundlichem Gruß
Nidie Norell
Schriftführerin der Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Nidie: 21.10.2009 14:17.

21.10.2009 14:15 Nidie ist offline E-Mail an Nidie senden Beiträge von Nidie suchen Nehmen Sie Nidie in Ihre Freundesliste auf
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Lange Zeit verging, die Gemeinschaft verstreute sich ein wenig, nach den vielen anstrengenden Monaten. Celestiel wart verschollen und eine klare Linie, ein klares Ziel gab es vorerst nicht. Eher verwirrt von dem Unfassbaren was geschehen war, ging jeder im geheimen und ruhigen seinen eigenen Wege um mit dem Verlust umzugehen.

Doch der Bund, die Meigol I Estel, die Schwerter der Hoffnung, er existierte weiter und ein Schwur hielt sie stets zusammen. So kam wieder zusammen was zusammen gehört. Mit klarem Kopf sammelte man sich wieder und faste einen neuen Plan.

Es mußte weitergehen, die Aufgabe, der Schwur war noch nicht erfüllt, die Herzen noch nicht frei, als dass sie hätten sich trennen und einfach so gehen können.

In Schlucht traf man sich, die Reise sie sollte weitergehen, das Ziel wurde nicht verraten, vorerst hieß es in Richtung Süd-Osten, denn jene Brüder des Schwurs wussten wie das Ziel hieß und welches Schicksal es mit sich bringen würde...


-------

ooc: Wir leben noch immer, denn Unkraut vergeht nicht, so wie auf Belegaer es immer Rollenspieler geben wird und die suchen wir. Wir haben lange in alten Zeiten geschwelgt und gelebt (wer Screenshots mag unbedingt durchschauen), viele wichtige Standbeine der Sippe sind verschwunden, doch viele sind auch geblieben und wir haben nun einen neuen Weg für die Sippe eingeschlagen und schon geht es wieder aufwärts. Man könnte es auch kurzes Tief mit anschließender Kreativaufladpause nennen. Wir suchen die Rollenspieler die ihre Spielweise primär auf Rollenspiel ausgelegt haben. Sprich wer regelmäßig in Schlachtzügen irgendwelchen Strahlen oder Rüstungen nachjagen will der wird bei uns nicht glücklich werden, das sei versprochen. Das einzigen Strahlen was ihr von uns bekommt ist das auf eurem Gesicht großes Grinsen und auch dieses sei ein Versprechen Augenzwinkern

Bei uns ist soweit alles gleich geblieben. Forum wird sicherlich langsam wieder etwas aufgeräumt werden:

http://www.meigol-i-estel.com/forum/

Einfach vorbeischauen, man kann auch einfach zu unseren Terminen erscheinen und uns anschauen, läuft dabei aber die Gefahr, dass man angesprochen wird Teufel

Ansonsten sprecht einfach irgendjemand aus unserer Sippe an, jeder wird euch antworten können smile

Oder einfach hier im Forum fragen smile

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Anrangar: 21.10.2010 01:27.

21.10.2010 01:19 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Der letzten Verantwortung bewusst. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der letzten Verantwortung bewusst.

I - Ein erster Schritt.
(von Ristredin)


Die Regentropfen, die sich die ganze Nacht dem Boden zuwandten, zwingen die Blätter der großen Eiche nachzugeben und das Regenwasser nicht mehr der Erde fernzuhalten. Der morgendliche Nebel lässt den Baumstamm nur erahnen, wenn man weiß, wo er steht. Durch die Steinkamine ist das Haus in Schwarzwall gemütlich warm und regt den Mann in der Lederrüstung nicht dazu an, die Feuer gegen den kalten Morgen einzutauschen. Nur die Tage verstrichen, ohne dass sie das Breeland jemals verlassen hatten. Jeder Morgen, der hier vergeht, lässt die Route der Reise nur gefährlicher werden.
Nur drei. Drei auf einem Weg, den er alleine nie beschreiten würde. Drei Schwerter, womöglich gegen tausende. Gebiete, die er nie betreten hatte. Gefahren, die er nur es Geschichten und Aufzeichnungen kennt. Wesen, die er sich nicht vorstellen kann.

Langsam richtet sich der Mann auf. An dem Stuhl, auf dem er saß, lehnt sein Schwert und über den Stuhlrücken liegt sein Umhang sorgsam gefaltet. Seit dem gestrigen Abend ist der Kartentisch, im hinteren Teil der Halle, frei von jeglichen Gegenständen und nur noch ein Pergament, eine Feder und ein Tintenfass liegen aneinandergereiht. Unter dem vorletzten Mond standen sie hier noch. Drei von ehemals vielen. Niemand konnte sagen, wo ein anderer ist, wie es ihm ergangen war, ob er noch der Meigol i Estel die Treue hält.

An einem Abend in Schlucht traf er auf Anrangar und weitere Tage später auf Egin. Vor zwei Tagen waren sie nach langer Zeit wieder gemeinsam in diesen vertrauten Hallen. Bis tief in die Nacht berieten sie, was die Vergangenheit verraten hatte, und wie sie dieses Wissen für die Zukunft nutzen wollen. Egin, ihr Anführer, konnte die Verantwortung, die die Meigol i Estel seit ihrer Gründung besitzt, nicht verwerfen. Es war viel verloren, doch nicht alles. Die Reise war in derselben Nacht beschlossen. Beide waren bereits nach Schlucht aufgebrochen. Der letzte Treffpunkt vor der Reise. Nur er war noch geblieben. Die Hoffnung, noch weitere Schwerter für diese Unternehmung zu finden, war in ihm nicht erloschen. Doch der Moment seiner Abreise war gekommen. Vielleicht würde eine Nachricht die Anderen erreichen. Seit die Dunkelheit eingebrochen war, hatte er nur noch diese eine Idee, die Anderen zu finden.

Der Federkiel tropfte nach dem eintauchen noch kurz bevor er die Feder auf dem Pergament ansetzen könnte.

Zitat:
Wir sind wieder versammelt. Egin und Anrangar sind bereits nach Schlucht aufgebrochen. Ich werde ihnen heute folgen, doch in zwei Tagen noch einmal zurückkehren. Sollte einer von euch diese Notiz lesen, so schreibt euren Namen und Aufenthaltsort auf dieses Pergament oder wartet auf mich. Wir werden jede Unterstützung benötigen.
Fertu Hal

Ristredin


Sollte diese Information niemanden finden, so bleibt ihr nur noch das Feuer und dem womöglich kleinen Rest der Meigol i Estel eine unbekannte Gefahr.

Eingehüllt in seinen Kapuzenumhang und das Schwert an der rechten Seite befestigt, verlässt ein Mann in brauner Lederrüstung das große Haus in Schwarzwall. Nur einige Augenblicke später verschluckt ihn der Nebel.


II - Aufbruch unter der neigenden Sonne.


Stille, diese beruhigende Stille, sie lag noch immer in den Hallen seiner Gemeinschaft. Seit seiner Rückkehr aus Gondor war sie ihm eine Vertraute geworden, die stets da war, wenn er kam. Sie gab ihm die Möglichkeit, die Gedanken für einige Momente liegen zu lassen, die Sorgen an die geplante Reise zur Seite zu legen. Fast lautlos lehnte er die Tür in den Rahmen und betrat die Halle. Die Anordnung der Stühle, der Bänke und des Esstisches waren wie er sie verlassen hatte. Rasch sah er zum Kartentisch hinüber, auf dem nun mehr lag, als er sich erinnern konnte dort zurückgelassen zu haben. Zwei Schriften erkannte er und zwei Namen las er. Ein kurzes anheben der Mundwinkel quittierte seine Freude, dass die Nachricht Beachtung gefunden hatte. Mehr als erhofft.
Den Umhang behielt er an, als er das Kaminzimmer betrat. Bis zum Einbruch des Abends, wenn die Sonne beginnt sich rot zu färben, wollte er warten. Er wandte sich dem Stuhl in der dunklen Ecke des Raumes zu, lehnte sein Schwert an das Stuhlbein und lies sich auf die Sitzfläche fallen. Auf die Stuhllehne setzte er seinen linken Ellenbogen ab und bettete seine Stirn in die Handfläche. Ein Zwerg und eine Elbin. Den einen kannte er, seit er sich der Gemeinschaft angeschlossen hatte. Als Handwerker hatte er ihn in Erinnerung, nicht als Soldat. Doch wer, wie Kelim, in der Schmiedekunst so gebildet ist, der wird sicherlich mit diesen Waffen auch umgehen können. Dann noch die Elbe, über die er nichts weiß, bis auf ihren Namen. Er hob den Kopf an und sah auf das Bild, das ihm gegenüber hing. Larelie. Nur wenige Worte hatten sie beide je gewechselt. Nur ein Treffen fand er in seiner Erinnerung wieder.
Ein langgezogener Ruf zog sich durch die Hallen nach hinten in das Kaminzimmer. Die Stimme war weiblich und der Ruf doch recht kindlich. Kam noch wer Drittes? Nach kurzer Zeit der Überlegung entschied er sich sitzen zu bleiben und abzuwarten, selbst als der langgezogene Ruf ein zweites Mal durch die Hallen klang. Nur kurze Zeit später betrat Larelie das Zimmer in dem er saß. Nur oberflächig sah sie sich um und schritt ohne Beachtung an ihm vorbei in die oberen Räume. Ihre Gedanken waren wohl stärker als ihre Augen. Als sie die Treppen wieder hinunterstieg schien sie ihn zu entdecken und grüßte ihn freundlich.
Nun war es noch Kelim, der fehlte. Doch sie brauchten nicht viele Worte zu wechseln, bis die Stimme des Zwerges die Hallen erfüllte. Er hatte sich die Zeit über nicht verändert und er brachte Kunde mit sich. Eldatirmo sei in der Nähe und will sich so schnell wie möglich der kleinen Reisegruppe anschließen. Auch Turaleths Namen erwähnte Kelim, doch war ihm nicht bekannt, ob sie noch an diesem Abend schaffen würde. Nicht nur diese Nachricht brachte er mit. Er rief nun noch einen Namen. Garlond. Der Soldat betrat mit schwerer Rüstung den Raum. Hervorragend für den Kampf, behindernd auf einer langen Reise. Vielleicht war Garlond eilig aufgebrochen oder rechnete mit schweren Kämpfen.
Die Fragen nach dem Ziel der Reise und der Grund dafür. Ihm war bewusst, dass sie ihn fragen würden. Doch stand es ihm zu, diese auch zu beantworten? Der Weg führt durch feindliches Land und in tiefe Abgründe und mit etwas Glück auch wieder heraus. So viel wie nötig antwortete er. Moria, die größte Feste der Zwerge, nun versunken in der Dunkelheit, war das größte Hindernis auf ihrem Pfad und Kelim war von Nöten, den Weg durch das Schwarz zu finden. Die Neuigkeit schien dem Zwerg nicht zu erfreuen doch er willigte ein. Auch Garlond und der Elbe schienen diese Hallen, die die Zwerge einst schufen, nicht unbekannt. Garlond hatte es, soweit seine Informationen der Richtigkeit entsprachen, bis in das erste Lager geschafft: Delfblick. Die Elbe hatte sie sogar schon durchschritten. Er ersparte sich die Frage, ob das noch vor diesem Zeitalter war oder erst in den letzten Jahren.
Die Sonne begann den Horizont in ein rotes Licht zu färben. Es war Zeit aufzubrechen. Er schickte die drei nach Schlucht vor um Egin und Anrangar zu treffen. Turaleth, die es nicht geschafft hatte, wollte er eine Nachricht hinterlassen. Er drehte das Pergament, auf dem er die erste Nachricht notiert hatte, um und schrieb:

Zitat:
Dort wo das Land einsam wird und die Bäume sich aus den Augen verlieren, wo das Grün zum Sand wird und wo man sich erzählt in dem Land ist von einem Punkt das Nebelgebirge zu sehen, in dieses Land folge uns.


Die Schreibfeder legte er unter diese Zeilen, den Federkiel nach Osten gerichtet.

In Schlucht traf er wieder auf die Drei. Die Elbe kam mit einer kurzen Nachricht zu ihm.

Zitat:
Einen guten Morgen!
Ich war heute früh erwacht, da ich Unruhe bei den Pferden wahrzunehmen wähnte. An einem Pfosten bei meinem schwarzen Ross fand ich folgende Notiz:

Egin, der sich der aus Esgaroth nennt!

In meiner Hand befindet sich Wissen, welches ich für Euch und Eure kleine Gruppe von großem Interesse dünke. Meine eigene Sicherheit erfordert ein verdecktes Auftreten, warum, werde ich Euch nicht erklären müssen.
Heute, kurz nach Sonnenhöchststand in Schragen, auf der Terrasse auf der die Händler ihre Stände aufzuschlagen pflegen. Euch werde Ich erkennen. Ich selbst werde einen Buchhändler nach einen Werk über die Nordhöhen fragen, sobald ich sicher bin, dass Ihr alleine gekommen.
Beeilt Euch, lange werde ich nicht Warten.

Für heute unterschreibe ich mit
Herrfried


Ich bin augenblicklich aufgebrochen, wartet auf mich.
Egin


Er sah sich nach Anrangar um, doch fand ihn nicht. Dafür einen Mann, der mit seinem Weinschlauch die Leute vor dem Gasthaus unterhielt, doch auf seine Bitte sich für einige Augenblicke zurückzog und für Anrangar, der über die Terrasse auf sie zukam, Platz machte. Die Nachricht von Egin löste Verwirrung aus. Die einen wollten nach Schragen, andere auf ihn warten, wie er befahl. Noch bevor eine Entscheidung getroffen wurde kam Egin zurück. Keine Neuigkeiten hatte er mitgebracht, niemanden hatte er angetroffen. Nur die Sorge, dass jemand über sie etwas wusste, die war von nun an da. Und eine Elbin, die er noch nie erblickt hatte.

Die Sonne war nun vollends verschwunden und der Sternenhimmel breitete sich über ihnen aus. Für diese eine Nacht wollten sie noch in Schlucht bleiben.

--------------------------------------------
// Eure Ansprechpartner im Spiel sind: Egin, Ristredin, Larelie, Turaleth, Anrangar

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von Anrangar: 11.11.2010 10:59.

11.11.2010 10:48 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

III - Ein schwerfälliger zweiter Schritt.


Der Morgen begann anders als die Vorigen. Dieses Mal war er es, der das Morgenrot begrüßte. Der Schlaf war nur kurz gewesen. Ein Gedanken, vielleicht war es auch ein Wunsch, hatte ihn über die meiste Zeit der Nacht wachgehalten. Leise war er durch das leere Gasthaus geschlichen und stand nun seit einiger Zeit auf der Terrasse des Schluchtenflechters. Die Straßen waren leer und die Verkaufsstände noch unbestückt und eingedeckt in Leinentücher. Auch ihr Gesicht fehlte. Er hatte sich vor seiner Reise nach Minas Tirith nicht von ihr verabschieden können. Sie stand unter seinem Schutz. Sie und ihr wertvollstes Geschenk. Ein Gefühl der Schuld kam in ihm hoch. Und wieder verließ er das Land ohne sie gefunden zu haben.
Andwis, ein Geschenk seines Vaters, schien ihn zu erwarten. Der jüngste Hengst aus der Zucht seines Vaters. Maew, seine Stute, hatte er nach der Rückreise dort gelassen. Er hob den Sattel vom Stallzaun hoch und legte ihn über den Rücken seines Pferdes. Einige Wochen hatte er sich überlegt, ob er Andwis auf die Reise mitnehmen würde. Ihn vor den Toren Morias zurückzulassen war ihm nicht geheuer. Diesem Hengst aber wird er stets vertrauen können. Sein Vater selbst hatte es eingeritten. Kein anderes Pferd würde er Andwis vorziehen. Es gab eine Möglichkeit, die Pferde hinter das Nebelgebirge zu bringen. Doch dafür müsste er seine Gefährten vor Moria verlassen und sie würden ihn erst an der Grenze zwischen Lorien und dem Düsterwald wiedersehen. Aber dies hatte er noch nicht beschlossen. Vielleicht kann ihm da noch ein alter Freund weiterhelfen. Vor Moria, so hatten sie per Bote beschlossen, würde er ihn wiedertreffen. Als der Hengst gesattelt und bepackt war, betrat er wieder die Terrasse um auf die Anderen zu warten.
Kelim kam durch den Morgennebel auf der Straße von Stadel angeritten und zur gleichen Zeit betrat Egin die Ställe. Leise, doch immer noch laut genug um die Laute aus seiner Position zu hören, unterhielten sie sich einige Zeit. Es brauchte seine Zeit bis sie das Gespräch über Dampfbäder nicht mehr so ablenkte, um ihn zu entdecken. Drei, die wach waren und für die es Zeit wurde aufzubrechen. Die anderen wussten das erste Reiseziel. Sie würden sicherlich nachkommen oder lieber in ihr altes Leben zurückkehren.
Die Straße in die Einsamen Lande lag verlassen vor ihnen, sodass sie frei über die Reise reden konnten. Der Zwerg wusste dies zu nutzen und er erhielt auf seine Fragen Antworten. Für einige Momente schien es ihm so, als wäre Kelim noch in seiner alten Gemeinschaft. Der Zwerg war zurück in seinem Element.
Erst an der Verlassenen Herberge schwenkte das Thema in die verschiedenen Herrschaftsformen dieser Zeit um. Hier werden Egin und er wohl nie einer Meinung sein. Zu unterschiedlich sind sie aufgewachsen und erzogen worden.
Als zwei der Nachzügler die Herberge erreichten, begann wieder die Diskussion über die Reise, wenn auch sehr belanglos. Ihnen schien das Wetter in Moria mehr Angst einzujagen, als die Schrecken Morias. Dieses Reich war sicherlich nicht freiwillig das Heim von dunklen, verabscheuenswerten Kreaturen, denn sonst hätten die Zwerge sicherlich Khazad Dum wieder zurückerobert.
Sie errichteten in einer kleinen Kule, ganz in der Nähe der Stallunge, ihr Nachtlager. Nein, Moria war noch lange nicht zurückerobert. Er wusste es. Sein engster Freund hatte es ihm geschrieben, verfasst hinter dem Hulsentor.


IV - Stein aus vergangener Zeit.



Der Schlaf war nicht wertvoller als die Nacht zuvor. Ihm wurde nicht bewusst, warum ihm der Schlaf geraubt wurde. Oft, hatte er Menschen zurückgelassen, jeder Kampf, jeder Schwerthieb, jeder Schritt könnte sein letzter sein. Seit seiner Erziehung wurde ihm das Bewusst gemacht und seit dieser Zeit lebte er damit. Jetzt, nach so vielen Jahren, kann ihn so ein Gedanken nicht mehr den Schlaf rauben, doch dieses ungute Gefühl blieb.

Noch unter Mondschein hatte er das kleine Lager verlassen, trieb seine Schritte zu den Wetterbergen. Erst als die Sonne schon lang hinter dem Horizont aufgetaucht war, kam er zu den Stallungen zurück. Nur die Elbe saß dort und blickte auf die alten Hölzer, die den Stall formten. Einige, wenige, Worte wechselten sie, bevor Egin, ihr Anführer, Kelim und ein weiterer Elb kamen. Die Grußworte nahm ich nicht war, seine Aufmerksamkeit war schon längst wieder zu seinen Gedanken geeilt, bis ihm gewahr wurde, dass er das Gesicht des Elben kannte. Also hatte er seinen Weg zu ihnen gefunden. Eldatirmo, stolzer als so manch ein Zwerg. Höflich grüßte er ihn in seiner Sprache, die er mehr und mehr gegen das gebräuchliche Westron tauschte. Dem Gruß folgte der Befehl zum Aufsitzen. Mit dem Befehl kam auch Anrangar. Zu Pferd trabten sie auf der Ost-West-Straße. Gespräche wurden nur selten angefangen und waren schnell beendet, bis ein anderer ein weiteres Thema ansprechen wollte. Doch je weiter sie sich von der Herberge entfernte, desto öfter schien ihr Anführer zurückzublicken. Vermutet er Verfolger und oder weiß er von welchen? Die Antwort auf diese Frage, belegte er mit dem merkwürdigen Weinverteiler vor dem Schluchtenflechter. Hätte er ihn gesehen, wüsste er vielleicht, dass ein Mann seiner Statur zwar einen Weinschlauch halten kann, ein Schwert aber eine bedeutend größere Herausforderung sein würde.

Die Feste war nicht besonders einladend. Es brauchte schon Mut, um sie überhaupt Feste zu nennen. Ein Baumeister hätte für dieses Wort den erst besten Stein nach dem Aussprechenden geworfen. Sie war eine Ruine, die nur noch einen intakten Turm hatte. Doch ein Großteil der Mauer stand noch und würde die Nachtwache sehr vereinfachen. Sie ließen sich gleich links nieder und seilten ihre Pferde an die kleine Baumgruppe an. Bis auf Egin und er selbst, gingen alle in die Feste hinein und schienen die Einwohner auszufragen oder ihnen gleich den Weg ihrer Reise aufzudrängen. Die Stimmen drangen für diese Erkenntnis nicht zu den beiden hoch. Egin sprach ihn auf das wohl größte Hindernis ihrer Reise an. Es schien ihm, als hörte er Sorge in seiner Stimme. Vielleicht war auch Egin bewusst, dass die Hallen nicht einfach durchschritten werden können. Von ihnen geht noch immer eine große Gefahr aus. Doch die anderen lösten die Gedanken über das Kommende auf und stattdessen fing der Elb an, seine mitzuteilen. Als sie aufgebrochen waren, war ihm gar nicht bewusst, dass Eldatirmo jemanden aus der Gruppe vermisste, doch hier in der Feste, wurde es ihm klar. Er suchte Turaleth. Der Elb sagte etwas von einer Gegenleistung, einem Versprechen. Die fehlende Elbin schien seine Laune zu trüben, obwohl ihm von mehreren Seiten versichert worden war, dass sie nachkommen wird. Er verließ die Gruppe, wie er sagte für einen Spaziergang unter dem Sternenhimmel. Der Morgen wird zeigen, ob er wieder zurückkehrt.
Als die anderen ihr Nachtlager errichteten, ließ er sich an dem einzigen Riss der Mauer nieder. Er hatte sich entschieden den Schlaf diese Nacht nicht zu suchen sondern über die Schlafenden zu wachen und vielleicht die nächste Nacht dafür einmal besser zu schlafen.

//zurzeit sind wie in und um der Feste Guruth unterwegs in Richtung Trollhöhen jeder kann vorbeischauen und einsteigen :-)

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anrangar: 13.11.2010 00:27.

12.11.2010 20:24 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Roica Roica ist männlich
Kankras Futter


Dabei seit: 16.04.2009
Beiträge: 37
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

V - Ein weiteres Schwert.


Die Sonne ging früh über der Feste auf. Die Nacht war ihm kurz vorgekommen. Ruhig war die Nachtwache, nur selten war ein Warg zu hören. Rascheln oder andere Anzeichen von Spinnen, die nicht weit von der Feste leben, gab es keine. So hatte er es sich die Nachtwache nicht vorgestellt. Und nun, wo sich das erste Licht hinter den Bergen hervortat fehlte auch der Morgentau, den er aus dem Breeland gewohnt war. Sein Schwert, das er quer über seine Oberschenkel gelegt hatte um bequem sitzen zu können, war an seiner Klinge staubtrocken. Gemächlich stand er auf um seine Waffe in die Schwertscheide zurückzuschieben. Es war Zeit nach den Schlafenden zu schauen und sie zu wecken. Doch als er sich umdrehte und den Riss in der Mauer durchschritt, war nur noch Egin dort. Die anderen waren alle den Hügel hinunter gegangen und schienen sich zu unterhalten. Mit einem Nicken grüßte er seinen Anführer, der nun auch den Hügel hinab Schritt, um den Aufbruch anzukündigen. Kelim konnte er dort unten erkennen, Anrangar in seiner Uniform, Larelie die Elbin und eine blonde Frau, die mit Anrangar zu reden schien. Er musste grinsen, braucht Anrangar nun schon eine weibliche Stimme um gut in den Tag zu starten?

Sein Blick wandte sich seinem Pferd zu. Kurz überprüfte er den Sitz des Sattels und streichte mit seiner Hand über den Hals der Stute. Sie schien sich mehr für den Baum und seine Blätter zu interessieren als auf seine Hand zu reagieren. Einzeln kamen sie nun zum Lager hoch, räumten ihr Nachtlager und bestiegen die Sattel. Auch die fremde Frau folgte ihnen. Höflich grüßte sie ihn und stellte sich vor. Hinter ihren blonden Haaren ragte ein mächtiger Bogen und weitere Waffen waren an ihrem Gurt befestigt.

Die Straße führte sie weiter nach Osten hin zu der Grenzbrücke und weg von den Einsamen Landen. Als sie die massive Brücke, in denen Bildnisse alter Könige eingemeißelt waren, überquerten, schlugen sie gleich westlich von ihr ein Lager auf. Es sollte als Nachtlager dienen, sodass sie ihre Pferde entluden und Kelim seine Angel für eine Mahlzeit auswarf und einen unvorsichtigen Keiler erlegte um die Vorräte aufzufrischen. Er selbst schien der einzige zu sein, der wusste, wie man einen Fisch für die Mahlzeit zubereitet. Seine Kindheit verbachte er am Meringstrom, der sie mit genug Fischen versorgte, wenn die Jagd nicht erfolgreich war oder die Felder noch in Blüte standen. Mit einem Messer präparierte er die Fische während Kelim mit der neuen Gefährtin Aendis das Wildschwein zubereitete. Doch zwei von ihnen fühlten sich nicht wohl und klagten über ihr Ungehagen, was ihr Lager betraf. Egin schickte sie los um einen anderen Platz zu finden, während er selbst ein Lagerfeuer schichtete und die Fische gar werden ließ.

Es dauerte eine Zeit, bis Anrangar und Larelie von ihrer Erkundung zurückkamen und von einem besseren Ort sprachen. Sie räumten das Lager wieder und brachen ein zweites Mal auf. Weiter in den Trollhöhen, eingekesselt von bergigen Wänden, schlugen sie nun endgültig ihr Nachtlager auf und teilten die Nachtwache ein. Nur einige wenige Augenblicke später wurden von zweien schon die Atemzüge länger und ihre Stimmen waren verstummt. Er lehnte sich an die steinige Wand und sah in den Sternenhimmel. Diese Nacht würde nicht ruhig werden, denn jene, die diesem Land den Namen verdanken, erwachen mit dem Mond und wandern durch diese Wälder. Es blieb nur die Hoffnung, unentdeckt zu bleiben.

______________________________________________________________

((

Könnt ihr ein Geheimnis bewahren?...


Die Reise ging weiter durch die Trollhöhlen bis nach Eregion. Zur Zeit lagern wir in Gwingris in Eregion. Nächste Woche Montag geht die Reise weiter. Am Montag um 21 Uhr. Kommt vorbei, stoßt zu der Gruppe und reist ein Stück mit uns und werdet ein teil dieser Geschichte!


...Werdet teil unserer Gemeinschaft!


Ihr wollt mehr über das Geheimnis erfahren... was sich dahinter verbirgt, wie die Reise endet? Ihr seid Rollenspieler und auf der Suche nach einer Sippe? Instanzen und Raids steht ihr locker gegenüber und die allerbesten und tollsten Items sind euch Primär nicht wichtig? -> dann seid ihr bei uns richtig. Besucht unser Forum unter:

http://meigol-i-estel.com

und schreibt eine Bewerbung oder sprecht einen von uns direkt im Spiel an:

Ansprechpartner sind: Egin, Larelie, Ristredin, Anrangar und Turaleth.

))


__________________
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Bertolt Brecht

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Roica: 23.11.2010 11:07.

23.11.2010 11:02 Roica ist offline E-Mail an Roica senden Beiträge von Roica suchen Nehmen Sie Roica in Ihre Freundesliste auf
Dancrat Dancrat ist männlich
Kämpfer der Uruk Hai


images/avatars/avatar-343.jpg

Dabei seit: 29.07.2008
Beiträge: 178
Server: Belegaer
Herkunft: Ferelden

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Roica
Die Reise ging weiter durch die Trollhöhlen bis nach Eregion. Zur Zeit lagern wir in Gwingris in Eregion. Nächste Woche Montag geht die Reise weiter. Am Montag um 21 Uhr. Kommt vorbei, stoßt zu der Gruppe und reist ein Stück mit uns und werdet ein teil dieser Geschichte!


Wollte mir das Ganze mal ansehen, leider habe ich es nicht vor ca. 21.30Uhr geschafft und euch scheinbar knapp verpasst smile

__________________
Mitglied des
D*O*P*E

Duders offizielles Party Ensemble

Aufgabe: Produkttester

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Dancrat: 29.11.2010 23:45.

29.11.2010 22:20 Dancrat ist offline E-Mail an Dancrat senden Beiträge von Dancrat suchen Nehmen Sie Dancrat in Ihre Freundesliste auf
Egin
Volk der Toten


Dabei seit: 02.11.2010
Beiträge: 1
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nein, Du hast nichts verpaßt.
Hätten wir es ausgespielt hätten wir natrürlich schon länger als ne halbe Stunde gespielt. smile
Wir haben es nur leider ganz kurzfristig auf kommenden Montag verschieben müssen.
Falls Du dann noch Lust hast, komm dazu. Oder sprich uns im Spiel an. (Egin, Anrangar, Ristredin oder Larelie)
30.11.2010 19:12 Egin ist offline E-Mail an Egin senden Beiträge von Egin suchen Nehmen Sie Egin in Ihre Freundesliste auf
Anrangar
Nazgul


images/avatars/avatar-293.jpg

Dabei seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.102
Server: Belegaer

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es gibt Sie noch Augenzwinkern

Wir suchen wieder verstärkt Rollenspieler um wieder aktiver werden zu können.

http://www.meigol-i-estel.com/forum/

__________________

Kannst du ein Geheimnis bewahren?... Meigol I Estel


20.05.2013 23:59 Anrangar ist offline Beiträge von Anrangar suchen Nehmen Sie Anrangar in Ihre Freundesliste auf
Garlond Garlond ist männlich
Ringträger


images/avatars/avatar-266.jpg

Dabei seit: 11.11.2007
Beiträge: 841
Server: Belegaer
Herkunft: Erde / Deutschland / Düsseldorf

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Gibt doch keine Rollenspieler auf Belegaer

__________________
Besitzer Deutschlands größter Herr der Ringe Sammlung
27.09.2013 13:48 Garlond ist offline E-Mail an Garlond senden Beiträge von Garlond suchen Nehmen Sie Garlond in Ihre Freundesliste auf
Seiten (2): « vorherige 1 [2] Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Herr Der Ringe Online - Forum » Serverforen » Belegaer » Sippen » [Belegaer] Die 'Meigol i Estel' stellt sich vor

Impressum - Datenschutzerklärung

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH