Kaity
Volk der Toten
Dabei seit: 22.09.2013
Beiträge: 1
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Hallo,
wir von Tarrak sind auf der Suche nach neuen aktiven Gefährten. Wenn wir dich neugierig gemacht haben meld dich doch einfach www.tarrak.de/tarrak oder gerne ingame Kaity,Cansu,Nikmax oder einen anderen aus der Sippe anschreiben.
Sippengeschichte
Dunkelheit lag über dem Land - nichts als Dunkelheit soweit das Auge reichte. Sie folgte den dunklen Horden, suchte sich von Mordor aus den Weg in die Gebiete der Freien Völker von Mittelerde. Eine Dunkelheit, welche nicht einmal die Sonne zu durchdringen vermochte. Es ist das Zeitalter der großen Kriege, als sich die Freien Völker gemeinsam gegen das Böse erheben. Elben, Menschen, Zwerge und Hobbits erneuerten ihre einst geschlossenen Bündnisse und ziehen gemeinsam in die Schlacht. Überall im Land wehen in den Heerlagern die Banner im Wind und nachts bringen Fackeln ein wenig Licht in die Dunkelheit. In einem dieser Heerlager befand sich auch die junge Elbin Kaitlindis Lauwren. Sie war einst, wie viele andere, dem Ruf gefolgt sich gegen das Böse zu erheben. Ob ihrer Jugend kannte sie eine Eigenheit des Krieges jedoch nicht. Er ändert sein Gesicht und je länger er dauert, desto leichter gerät das eigentliche Ziel in Vergessenheit. So verhielt es sich auch in ihrem Heerlager und aus dem einstigen Ziel, dem Bösen entgegenzutreten, wurde immer mehr ein Morden und Plündern. Dass so nebenbei Gold, Edelsteine und manch anderer wertvoller Gegenstand in die Hände der Krieger fiel war den Heerführern nur recht. Doch nicht so der jungen Elbin. Ihr Streben galt der Vertreibung des Bösen, galt dem Erhalten dessen, was diese Welt lebenswert macht - galt der Freiheit. Sie versuchte andere wachzurütteln, doch ihre Worte stießen meist auf taube Ohren. So kam es, dass sie sich eines Tages an den Heerführer selbst wandte und ihm zu erklären versuchte, dass der Weg der hier beschritten wurde, der falsche sei. Doch auch hier stießen ihre Worte auf taube Ohren und Unverständnis. Sie werde diesen Weg nicht länger gehen und aus dem Heer ausscheiden verkündete die junge Elbin. Groß war das Gelächter der Kriegsherren und mit Hohn in der Stimme fragten sie die junge Elbin, wie sie denn gedenke, hier inmitten des Krieges, allein länger als einen Tag zu überleben. Doch ihr Entschluss stand fest. "Lieber in Ehre sterben, als einem flaschen Ziel zu folgen": verkündete Kaitlindis mit stolz erhobenem Haupt und fester Stimme. Sie machte kehrt, schnürte ihr Bündel, sattelte ihr Pferd und wandte sich dem Ausgang des Heerlagers zu. Viele, die ihre Worte vernommen hatten, schüttelten nur kurz den Kopf und nahmen dann ihre Tätigkeiten wieder auf. Jene Gefährten aber, welche direkt an der Seite von Kaitlindis in den Schlachten gestanden hatten verhielten sich anders. Die Elbin hatte sie mit ihren Worten wachgerüttelt und so schnürten auch sie ihre Bündel, nahmen ihre Pferde und folgten der jungen Elbin. So war es letztendlich nicht nur eine Elbin, sondern eine Handvoll von Gefährten, welche dem Heerlager den Rücken kehrten und in die Weiten Mittelerdes entschwanden. Die Gefährten scharten sich um die junge Elbin und folgten Kaitlindis von einem Abenteuer in das nächste. So war aus der einstigen Kriegerin eine Anführerin geworden. Der Zusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen wuchs in der Gruppe und bald schon stellten sich die Gefährten immer größeren Herausforderungen. Eines abends am Lagerfeuer leisteten die Gefährten dann einen Eid :
T reue, in der wir zueinander stehen.
A ufrichtigkeit, welche die Wahrheit zum Schwert werden lässt.
R espekt, der das Geheimnis unserer wahren Stärke ist.
R uhm, der nur selbstlos erlangt werden kann.
A utonomie, denn wir handeln selbstbestimmt, selbständig, unabhängig und entscheiden frei.
K ampf, dem wir uns nicht verwehren, wenn es der letzte Ausweg ist, sollte ab nun ihr Tun bestimmen.
Da Kaitlindis wußte, wie leicht manches in Vergessenheit gerät, gab sie ihrer Gefährtengruppe den klingenden Namen TARRAK - geformt aus den Anfangsbustaben ihres Eides. Die Sippe TARRAK war geboren.
Im Laufe der Zeit schlossen sich ihnen immer mehr Gefährtinnen und Gefährten an und die Sippe wuchs und wuchs. Mit Umsicht und Güte führte Kaitlindis Lauwren ihre Sippe. So war es auch nicht verwunderlich, dass sie sich eines Tages auf die Suche nach einem passenden Haus für ihre Gemeinschaft aufmachte. In der Siedlung Breeland im Stadtviertel Dollow in der Hochstrasse 4 wurde sie fündig. Hier liegt nun das Stammhaus der Sippe TARRAK - ein Ort an dem sich seit jenem Tag die Gefährten treffen können. Mit dem Wachsen der Sippe wurde es für die Anführerin immer schwieriger, allen Wünschen gerecht zu werden. Kaitlindis versuchte mit Umsicht und Güte und der Fürsorge, welche eine gute Anführerin ausmacht, all den verschiedenen Wünschen ihrer Gefährtinnen und Gefährten gerecht zu werden. Doch irgendwann begann, was nie hätte beginnen dürfen. Langsam, gleich einem Herbstnebel, welcher sich in den warmen Strahlen der Morgensonne aufzulösen beginnt,begannen die Buchstaben, welche einst von den Gefährten gesprochen wurden, in Vergessenheit zu geraten. Der Wunsch nach güldenen Geschmeiden und seltenen Relikten trieb einige der Gefährten an, bewirkte, dass ihnen die Jagd nach diesen Gegenständen wichtiger wurde - wichtiger als jene Dinge, welche eine Gemeinschaft ausmachen. So sehr sich Kaitlindis auch bemühte, so sehr sie sich dagegen zur Wehr setzte, war ihr Streben die Gemeinschaft wieder zu einen, vergebens. Langsam, von vielen unbemerkt, begannen die Kräfte der Elbin zu erschlaffen. Eines Tages waren sie verbraucht und Kaitlindis Lauwren zog sich zurück. Sie fühlte sich nicht mehr im Stande, die Geschicke ihrer Sippe zu leiten und zu lenken, so wie sie es lange Zeit getan hatte. Das Leben in der Sippe kam beinahe zum Erliegen und viele Gefährten verliesen TARRAK. Einige suchten sich neue Verbündete, um weiterhin den güldenen Geschmeiden und seltenen Relikten nachzujagen, andere versuchten ihr Glück auf eigene Faust und wanderten in die Weiten Mittelerdes.
War dies nun das Ende? Hört hier die Geschichte von TARRAK, der Gemeinschaft die einst aus einem Eid geschmiedet wurde, auf? Unsicherheit, Ratlosigkeit und Sorge machte sich unter den letzten Getreuen breit. Unter ihnen war auch eine Bardin. Eine junge Menschenfrau mit Namen Kaity, welche der Anführerin sehr an´s Herz gewachsen war. Sie war von ruhiger, fürsorglicher Natur und ihre Fröhlichkeit war mehr als ansteckend. Lange Zeit zog auch sie sich zurück, um an der Seite von Kaitlindis zu verweilen.
Ihr Waffenarm war vielleicht nicht mehr ganz so kräftig wie einst, ihre Bewegungen vielleicht nicht mehr ganz so geschmeidig, doch in den Herzen der verbliebenen Gefährten brannte noch immer das gleiche Feuer der Leidenschaft füreinander einzustehen, wie an jenem Abend, an dem sie einst den Eid sprachen.Viele Jahre der Freundschaft hatten sie verbunden, viel gemeinsam erlebtes sie geeint und sie waren nicht gewillt tatenlos das Ende ihrer Sippe hinzunehmen. So versuchten die letzten, verbliebenen Getreuen, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die Gemeinschaft am Leben zu erhalten. Ein paar getreue Freunde, welchen der wahre Wert dieser Gemeinschaft ebenso bewußt war, standen ihnen in dieser dunklen Zeit zur Seite. Jeder dieser dunklen Tage schien sich unendlich in die Länge zu ziehen und von der einstigen Fröhlichkeit war nicht mehr viel übrig. Doch so wie auch die längste Nacht einmal dem neuen Tage weicht, so vergingen auch die dunklen Tage.
Freude und Erleichterung verbreiteten sich in den Herzen der verbliebenen Getreuen , als Kaity, die Bardin, zu ihnen zurückkehrte. Obwohl sie sich der Last bewußt war, welche sie nun zu tragen hatte, hatte sie die Führung der Sippe von der Elbin übernommen. Mit der Bardin kehrte auch das Leben in die Sippe zurück.Was verloren geglaubt erwachte zu neuem Leben, Fröhlichkeit und gemeinsame Abenteuer hielten wieder Einzug in den Reihen der Gefährtinnen und Gefährten. Auch Kaitlindis, die Elbin kam wieder zu Kräften und besucht ihre Sippe nun wieder des öfteren. Das Wiedererstarken der Gemeinschaft blieb in Mittelerde nicht verborgen und so suchte, neben neuen Mitgliedern auch manch alter Gefährte den Weg zurück zur Sippe. Heute führt Kaity, die Bardin, die Geschicke ihrer Sippe mit Umsicht, Verständnis und der Fürsorge, die eine gute Anführerin ausmacht, aber auch manchmal mit einem mahnenden Wort, wenn sich der Grund dafür ergibt..........
Dies ist die Geschichte der Sippe TARRAK
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