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Garlond Garlond ist männlich
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1. Kapitel
Die Flucht


Wie ein gehetztes Wild rannte er den Abhang hinunter. Sein Kopf war leer, die Gedanken nur von einem einzigen Bild beherrscht. Die letzten Sekunden in der Hütte, die letzten Sekunden seines Lebens.
Immer schneller wurde sein Lauf, er strauchelte, fiel und überschlug sich. Keine Schmerzen, nur panisches Entsetzen. Er raffte sich auf und rannte weiter, immer weiter und weiter, nur weg, weg von der Hütte.
Erste Sträucher tauchten auf, Dornenranken griffen nach seinen Kleidern und seinen Armen. Kein Schmerz, kein Gefühl, alles war vorbei.
Tränen rannen ihm übers Gesicht, Blut tropfte ihm vom Kinn hinab, aus einem Riss, der quer über seine Lippen verlief. Er merkte es nicht. Nichts war mehr von Bedeutung.

Langsam verschwand die Schutzhütte hinter einer Anhöhe, ein kleines Häuschen aus Bruchsteinen mit einem Kamin und Fensterläden aus grob bearbeitetem Holz, aber er blickte sich nicht um, lief nur immer weiter, so schnell er konnte.
Er war sechzehn, genau sechszehn Jahre alt, es war sein Geburtstag, sein letzter Geburtstag. Sein Leben war in einem kurzen Augenblick ausgelöscht worden, war sinnlos geworden, verwirkt.
Sein Herz schlug weiter, rasend, seine Gedanken plagten ihn immer wieder mit den letzten Geschehnissen in der Hütte. Das Blut, der leblose Körper. Wieder Tränen, Tränen der Wut, Tränen der Hilflosigkeit, der Trauer.
Die ersten kleinen Bäume tauchten vor ihm auf, hauptsächlich Birken, sie hatten junge, grüne Triebe und frische, kräftige Blätter. Jedes Jahr kamen sie ein Stück höher den Berg hinauf. Das Land war fruchtbar und schön, hatte sich gut erholt von der Verwüstung, die der Drache vor etwa 80 Jahren angerichtet hatte.
Er rannte weiter, rannte und rannte, mit der Kraft eines Jungen, der es gewohnt war jeden Tag auf dem Feld und auf dem Hof zu helfen, einem kleinen Hof westlich des Rabenberges, nur etwa drei Wegstunden von Thal entfernt, einem Hof, dessen Bewirtschaftung seiner Familie ein angenehmes Leben ermöglichte, aber er rannte auch mit der Kraft der Verzweiflung.
Die Hütte lag nun schon einige Meilen hinter ihm. Er hetzte durch einen lichten Wald am Fuße des Berges, wo die Landschaft sich in einer weiten Ebene nach Westen erstreckte, fern ab von seinem Zuhause, in einem Gebiet, das kaum jemals von Menschen betreten wurde, doch langsam spürte er die Anstrengung. Er rang nach Atem, seine Beine wurden schwer, Seitenstiche machten sich bemerkbar. Keuchend kam er zum Stillstand, stützte sich mit einer Hand an einer jungen Birke ab und erbrach sich.
Die Schreckensbilder in seinem Kopf verschwammen, Schmerz breitete sich aus, sein Puls hämmerte ihm in den Ohren. Die Hose war zerrissen, die Knie aufgeschlagen von dem Sturz, die Arme zerkratzt von den Dornen, die Tränen hatten sich mit Schweiß vermischt.
Das Blut war zu einem dunklen Rot getrocknet, die Lippen bluteten nicht mehr, aber er spürte, wie sie pochten. Die Beine zitterten, er sackte auf die Knie und fiel zu Boden. Er schloss die Augen und blieb reglos liegen, alles um ihn wurde schwarz.

Zusammengekauert und zitternd vor Kälte wachte er auf. Es war noch einige Stunden vor Sonnenaufgang und der Frühlingsanfang hielt noch manch winterliche Nacht bereit. Ein graues Dämmerlicht kündigte den Morgen an, rings um war der Boden von einem zerfasertem Nebelschleier bedeckt, der seine Kleidung durchnässte. Er hatte nur seine grobe, braune Wollhose und sein weißes Hemd, am Leib. Garlond setzte sich auf und lehnte sich an die Birke. Sein Kopf war leer, aber seine Schläfen pochten so stark, dass er das Gefühl hatte, eine große Hand presse seinen Schädel zusammen. Sein Mund war ausgedörrt, er hatte entsetzlichen Durst. Er atmete tief durch, schloss die Augen und konzentrierte sich auf seinen Körper. Er spürte den Muskelkater in den Beinen, noch nie war er so schnell und so weit gerannt. Sein Kopf schmerzte, der Durst brannte und er fror entsetzlich. Nach einigen Atemzügen hatte er sich etwas an den Schmerz gewöhnt, aber das brachte die Erinnerung an den vorherigen Tag zurück. Stille Trauer ergriff ihn und schnürte seine Brust zusammen, aber er hatte keine Tränen mehr. Er dachte an sein bisheriges Leben. Es war ein glückliches Leben gewesen, er hatte ihn liebende Eltern und seinen Hund Garm, den sie ihm an seinem 15. Geburtstag geschenkt hatten.
Sein 15. Geburtstag. Eigentlich hatte da schon alles angefangen und noch früher. Er hatte Garm bekommen, weil er immer ruhiger und verschlossener wurde. Seine Eltern hatten gemerkt, dass ihn irgendetwas bedrückte, sie wollten ihn aufheitern, und eine Weile funktionierte das auch. Garm war erst wenige Wochen alt gewesen, der Welpe einer der Hütehunde, mit denen die Schäfer jahrein, jahraus um den Berg zogen. Im Herbst kehrten sie immer nach Thal zurück und zogen dann weiter in die Ebene Richtung See. Dort war der Winter erträglicher als direkt am Berg. Sie überwinterten in Esgaroth und kamen im Frühjahr zurück. Garm war bei ihnen gewesen und Giles, sein Vater, hatte ihn einem alten Schäfer abgekauft. Seine Frau Agathe hatte ihn dazu gedrängt, sie spürte zuerst, dass mit ihrem Sohn etwas nicht in Ordnung war.

Er blickte zurück, durch die Bäume konnte er den Berg sehen. Sicher machten sich seine Eltern bereits Sorgen, weil er nicht nach Hause gekommen war – und er würde auch nicht nach Hause kommen, nie wieder.
Garlond raffte sich auf und lief weiter, weg von der Hütte, weg vom Berg, von seinem Zuhause und von Thal. Hinter ihm verblassten die Sterne am Horizont, nur der Gipfel des Erebor lag noch in tiefer Finsternis.
Bedächtig ging er weiter, hielt Ausschau nach Wasser. Langsam wurde seine Umgebung klarer, nicht nur von der Morgendämmerung, auch seine Wahrnehmung war nicht mehr so getrübt von dem Schock. Er betrachtete das Ereignis in der Hütte distanzierter. Dennoch ließ ihn die Trauer von Zeit zu Zeit zusammenbrechen. Was hatte er nur getan. Er fühlte sich schmutzig, abstoßend. Was hatte er nur getan. Selbsthass kam in ihm auf, er begann sich ins Gesicht zu schlagen, aber eine unsichtbare Barriere verhinderte, dass die Schläge so fest wurden, dass sie wehtaten.
Seine Lippen platzten wieder auf, er schmeckte das Blut, warm und süß. Wäre er doch an seiner Stelle gestorben. Beron. Er versuchte sich an ihn zu erinnern, aber er sah nur das Blut.

Am späten Vormittag kam er an einen kleinen Tümpel, das Wäldchen hatte er schon lange hinter sich gelassen, um ihn her war weites Heideland, weit im Norden waren die höchsten Gipfel des Grauen Gebirges zu sehen. Die Sonne war angenehm warm, sie hatte den Bodennebel längst vertrieben und ihm die Kleidung getrocknet. Garlond kniete sich neben dem Tümpel ins Gras, das Wasser war abgestanden, aber er trank lange und hastig. Er war die ganze Zeit nach Westen gelaufen und etwas nach Norden abgekommen. Er lief seinem Schatten nach, ohne zu wissen wohin. Er wusste nur, dass er nicht zurück konnte. Sicher würde man ihn totschlagen oder zumindest für immer einsperren. Natürlich, er hatte es verdient, gerne hätte er sein Leben gegeben, wenn er alles hätte rückgängig machen können, für Beron. Aber er hatte Angst vorm Sterben und er wusste, dass es zu spät war. Keine Macht der Welt konnte ungeschehen machen, was er getan hatte, sein Tod würde Beron nicht wieder lebendig machen.

So lief er den ganzen Tag weiter, durch die unebene, unwegsame Heide und an kleinen Wäldern vorbei, die Tränen kamen wieder und einige Male brach er von Weinkrämpfen übermannt zusammen. Dann hockte er im Moos oder auf dem trockenen Laub vom letzten Jahr, bis er sich beruhigt hatte, schließlich wieder aufstand und weiterging. Langsam, Schritt um Schritt, sein altes Leben hinter sich lassend in eine unbestimmte Zukunft.
Gegen Abend verspürte er das erste Mal Hunger, seine letzte Mahlzeit war das Frühstück am Tag zuvor gewesen, seinem Geburtstag. Die Sonne hatte gerade erst den westlichen Horizont berührt, da ließ er sich auf den Boden fallen und schloss die Augen, in der Hoffnung einzuschlafen und den Hunger zu vergessen.

Die Nacht war wieder sehr kalt und er wachte früh auf, sein Bauch gab ein lang gezogenes Stöhnen von sich. Er zwang sich aufzustehen und machte sich auf den Weg. Unterwegs achtete er nun auf die Pflanzen und fand ein paar essbare Gräser und Kräuter, die schon so früh im Jahr gediehen, wie Sauerampfer und Wiesenklee. Nicht viel, aber es reichte aus, um seinen Magen etwas zu beruhigen.

Gegen Mittag kam er an einem kleinen Bach vorbei, nicht mehr als ein Rinnsal, aber er trank lange und ausgiebig so viel er vermochte. Er hatte nichts bei sich um Wasser zu transportieren, seinen Wasserschlauch hatte er in der Hütte zurückgelassen sowie alles andere, was er für die Wanderung eingepackt hatte. Außer einem kleinen Messer hatte er überhaupt nichts bei sich. - Das Messer. Er blieb stehen, holte es aus der Tasche und wickelte es aus dem groben Tuch, welches als Hülle diente. Es war eine wundervolle Zwergenarbeit, der Griff war aus blank poliertem Rosenholz, die Klinge war aus feinstem Stahl und ließ sich in den Griff klappen. So brauchte man keine Messerscheide, es war klein und handlich und fand in jeder Tasche Platz.
Fast zärtlich streichelte er das Messer, klappte die Klinge auf und betrachtete sein Spiegelbild in dem blanken Metall. Die braunen Augen waren rot unterlaufen, seine schwarzen Haare waren wirr zerzaust. Das Gesicht war grau vom Staub, nur dort, wo sich Schweiß und Tränen ihren Weg gebahnt hatten, war seine helle, glatte Haut zu sehen. Er betrachtete den Riss über den Lippen und berührte ihn vorsichtig. Sowohl Ober,- als auch Unterlippe waren von einem Schnitt durchzogen, der sich wie ein Finger, der Schweigen gebot, über sie legte. Die Ränder waren mit schwarzem Blut verkrustet, aber in der Mitte riss die Wunde immer wieder auf, wenn er den Mund bewegte, um zu trinken oder zu essen. Er klappte das Messer wieder zusammen, küsste sanft den Griff, schloss die Augen und hielt es sich an die Stirn. Es war ein Geschenk von Beron. Das Messer war alles, was ihm von ihm geblieben war.
Er weinte nicht, das erste Mal seit seinem Aufbruch gelang es ihm Beron zu sehen so, wie er gewesen war. Kein Blut, kein Tod, nur sein bester Freund. Er sah Berons braune Augen, die feinen Brauen aus hellbraunen Härchen, die strohblonden, kurzen Haare. Er hatte leicht abstehende Ohren, eine gerade Nase und einen immer lächelnden Mund. Die Haut war von der Sonne leicht gebräunt und er hatte einen Bart aus feinem Flaum, weil er noch nicht angefangen hatte, sich zu rasieren. In zehn Wochen wäre er 17 geworden.

Er wickelte das Messer wieder ein, steckte es in die Tasche und setzte seinen Weg fort.

Die nächsten Tage trottete er gedankenlos vor sich hin, beim ersten Anzeichen der Dämmerung suchte er sich einen geeigneten Schlafplatz und trug so viel Gras und Laub zusammen, wie er finden konnte, um die kalten Nächte zu überstehen.
Am fünften April ging die Heidelandschaft langsam in Gras über, vereinzelt standen immer wieder Bäume, weit verstreut oder in kleinen Gruppen beieinander. Er fand eine Stelle mit Knabenkraut und grub die Wurzeln aus, von denen er wusste, dass sie essbar waren. Sie sättigten ihn zwar nicht, aber so hatte seinen Magen wenigstens eine Weile etwas zu tun.

Am Nachmittag stand er schließlich vor einer Wand aus Bäumen, das musste der Düsterwald sein. Der Waldrand erstreckte sich nach Norden wie nach Süden so weit das Auge reichte und das ungewöhnlich dichte Unterholz machte es unmöglich, in den Wald hinein zu kommen. Nicht dass er hinein gewollt hätte, zu viele schreckliche Geschichten hatte ihm sein Großvater über den Düsterwald erzählt, und wie er nun so davor stand, kamen sie ihm gar nicht mehr so fantastisch vor, sondern schienen eher untertrieben gewesen zu sein.
Er beschloss sich ein Lager zu suchen und am nächsten Tag zu entscheiden, wie er weiter gehen wollte. Im Süden, wusste er, erstreckte sich der Wald noch über Hunderte von Meilen. Auch wusste er von den Elben, die dort lebten und hin und wieder mit Esgaroth Handel trieben. Sicher würde man ihn schon suchen und vielleicht hatten die Elben von dem Vorfall erfahren und würden ihn ausliefern. Im Norden hingegen erstreckte sich der Wald bis zum Grauen Gebirge. Er wusste, dass es dort sicher noch um einiges kälter sein würde als an der Stelle, an der er sich befand.
Er baute sich ein Lager für die Nacht und dachte darüber nach, bis er einschlief.

Er erwachte tief in der Nacht, irgendetwas hatte ihn aufgeschreckt. Überall um ihn waren leise Geräusche, der Wind in den Blättern, Mäuse die im Gras raschelten, der ferne Ruf einer Eule. Aber dann fiel sein Blick auf den dunklen Wald und er sah Hunderte glühende Augenpaare die ihn anzustarren schienen und nur darauf warteten, dass er zwischen die Bäume trat. Er verkroch sich tiefer in sein Laublager und machte bis zum Morgen kein Auge mehr zu. Furchtsam beobachtete er die leuchtenden Punkte und wagte nicht sich zu rühren.
Als das erste Licht den Morgen ankündigte und die starrenden Augen langsam verschwanden schlief er ein und erwachte erst am späten Vormittag wieder.
Er hatte sich entschieden, er wollte nach Norden gehen und versuchen dort den Düsterwald zu umgehen. Über die Kälte würde er sich Gedanken machen, wenn es so weit war, im Augenblick erschien ihm dieser Weg als der beste.
Er streckte sich und setzte sich langsam in Bewegung, darauf achtend, dass er den Bäumen nicht zu nahe kam und dass er essbare Pflanzen fand. Es gab viel Klee und Bärlauch am Waldrand und er entdeckte auch noch einige Pflanzen, deren Wurzeln er ausgraben konnte. Aber er fand kein Wasser. So wanderte er durstig weiter, bis das Licht schwächer wurde.

Am nächsten Morgen raffte er sich früh auf, sammelte etwas Tau von den schalenförmigen Blättern eines großen Fleckens mit Huflattich und aß einige der Blätter gleich mit. Es war nicht viel, aber er hoffte, bald wieder auf Wasser zu stoßen.
Aber auch an diesem Tag passierte er weder einen Bach, noch einen Teich, nicht einmal eine Pfütze konnte er ausmache. In seinem Kopf machte sich ein dumpfer Schmerz breit. Am frühen Nachmittag fand er eine Stelle mit Frauenmantel und sammelte ein großes Bündel der tellerartigen Blätter ein, die er am Abend auf der Wiese auslegte und mit je einem kleinen Stein in der Mitte beschwerte.
Am nächsten Morgen hatte sich genug Tauwasser gebildet, dass er sich einigermaßen satt trinken konnte.

Er weinte nicht mehr, die Erinnerung verblasste, er stumpfte ab, richtete seine Gedanken verstärkt darauf, wie er überleben konnte. Auch der dunkle Wald schreckte ihn immer weniger und die Bäume schienen sich auch mehr und mehr zu lichten. Das Unterholz war weniger dicht, und hin und wieder bot es genug Raum, um zwischen die Bäume gehen zu können. Aber er hütete sich weiterhin, zu dicht heranzukommen.

Am achten Tag merkte er, dass der Waldrand nicht mehr in nordsüdlicher Richtung verlief. Er musste ans nördliche Ende gelangt sein. Die Ausläufer der Berge waren nah herangerückt, aber es war nicht merklich kälter geworden. Oder hatte er sich an die Temperatur gewöhnt?
Es war noch früh am Abend, in weiter Ferne verschwand die Sonne gerade hinter den Nebelbergen im Westen.

Garlond baute sich sein Laubnest für die Nacht und legte sich hin. Aber obwohl er müde und erschöpft war, wollte sich der Schlaf nicht einstellen. Er dachte wieder an zu Hause, an seine Eltern, und er erinnerte sich an seinen zehnten Geburtstag zurück.

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2. Kapitel - Zehn Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es war noch dunkel als Garlond erwachte. Der Himmel war bewölkt und feiner Nieselregen wehte an die Scheibe. Heute war sein Tag, die ganze letzte Woche schon war er in freudiger Erwartung auf diesen Tag gewesen. Er wurde zehn Jahre alt.
Ein ganz besonderer Tag. Garlond hatte sich lange überlegt, was er sich wünschen sollte. Seit seinem vierten Lebensjahr durfte er sich etwas wünschen und Giles hatte es immer irgendwie möglich gemacht. Natürlich mussten die Wünsche realistisch sein, das hatte Garlond schnell begriffen. Ein Berg von Gold, ein Schiff, ein Haus oder schönes Wetter waren zwar feine Dinge, aber Garlond wusste, dass sein Vater so etwas unmöglich bewerkstelligen konnte.
Er sah an die Zimmerdecke und dachte noch einmal darüber nach. Er hatte lange überlegt und sich gefragt, was er wirklich wollte, was er brauchte und ob es erfüllbar war. Er wischte sich eine Träne aus dem Auge und schluckte, er war sich nicht sicher.
Draußen krähte der Hahn, als es langsam zu dämmern begann. Garlond kniete sich auf sein Bett und drückte die Nase gegen die Scheibe, sie war kalt, der Morgen war trist und grau. Aber das machte ihm nichts, er mochte die Regentage genauso wie die Sonnentage. Sein Vater hatte ihm erklärt, wie wichtig der Regen für die Felder war und was es für eine Schinderei war, die Felder mit Wasser aus dem Brunnen zu wässern. Sein Fenster ging nach Osten, Richtung Thal, am Horizont konnte er einen dünnen Streifen orangefarbenen Lichts ausmachen. Die Sonne würde die Wolken bald vertrieben haben, und es versprach, ein guter Tag zu werden.
Garlond stand auf, machte sein Bett, zog sein Hemd aus und lief nackt durch die Küche auf den Hof.
Es war kalt, aber das störte ihn nicht, er breitete die Arme aus, reckte sein Gesicht nach oben und wirbelte im Kreis herum. Es regnete nicht wirklich, winzige Tröpfchen schwebten wie Nebel aus den tief hängenden Wolken herab. Er spürte ihn wie einen kühlen Schleier auf der Haut.
Als ihm von der Dreherei endlich schwindelig wurde, ließ er sich auf den schlammigen Boden fallen, schloss die Augen und wartete, dass der Schwindel vorbei ging. Dann lief er zum Brunnen und wusch sich. Sein Vater hatte ihm früh beigebracht, wie man sich richtig zu waschen hatte, aber Garlond wusste, dass seine Mutter die treibende Kraft dahinter war. Sie war, was Sauberkeit anging recht penibel, hielt ihre Küche immer rein und ordentlich und ließ ihre beiden Männer nur mit sauberen Händen und Nägeln an den Esstisch.
Garlond wusch sich mit Seife, auch etwas, auf das vor allem seine Mutter viel Wert legte. Anschließend goss er sich einen Eimer Wasser über den Kopf und lief wieder ins Haus. Seine Mutter war nun auch auf den Beinen, schürte das Feuer und bereitete das Frühstück.
„Hast du Wasser vom Brunnen mitgebracht?“, fragte sie, als Garlond sich gerade anschickte, die Stube zu betreten. Das hatte er natürlich nicht. „Und vergiss nicht die Füße zu waschen, bevor du rein kommst!“ Garlond verdrehte die Augen, rannte zum Brunnen zurück, ließ den Eimer den Schacht hinab und holte ihn mit der Kurbel wieder nach oben. Er machte die Kurbel fest, nahm den Eimer vom Haken und schleppte ihn zum Haus.
Dort goss er etwas in eine Schüssel, die immer unter dem Vordach, neben der Tür bereitstand, wusch sich den Schlamm von den Füßen und füllte sie anschließend wieder mit frischem Wasser auf. Den Eimer mit dem restlichen Wasser nahm er mit ins Haus und stellte ihn auf die Bank.
Er trat neben seine Mutter ans Feuer, zupfte an ihrer Schürze und lächelte sie an.
Agathe wuschelte ihm durchs nasse Haar und lächelte zurück.
Obwohl Garlond es wusste fragte er, „Was gibt es zum Frühstück?“
„Heute gibt es Pfannkuchen mit Honig für meinen fast erwachsenen Jungen, wie bestellt.“, sie lächelte wieder, „aber nun trockne dich ab und zieh dich an.“
Garlond nahm ein Handtuch von einer Stange neben dem Herd und trocknete sich ab, hängte es zum Trocknen gleich wieder zurück und lief in sein Zimmer, um sich anzuziehen. Er fragte sich wieder, ob sein Wunsch erfüllbar sein würde. Aber dann schüttelte er die Grübeleien ab, darüber wollte er sich nun keine weiteren Gedanken mehr machen. Sein Lieblingsfrühstück und ein Becher warme Milch warteten auf ihn.
Er trat in die Stube, seine Mutter war noch emsig beschäftigt, sein Vater saß schon am Tisch und blickte ihm ernst entgegen. Garlond überkam ein mulmiges Gefühl. Sollte er es wirklich wagen? Zweifel überkamen ihn und er überlegte, was er sich ersatzweise wünschen konnte.
„Na kleiner Mann, wie fühlst du dich nun mit zehn Jahren auf dem Buckel“, fragte Giles ihn. Dabei verschoben sich seine Mundwinkel nach oben zu einem sanften Lächeln.
„Du weißt was es bedeutet, zum Mann zu werden?“, fragte er, „du bist jetzt groß genug, um noch mehr auf dem Hof zu helfen und härter mit anzupacken.“
Garlonds Mine wurde zu einer gequälten Maske, aber Giles lachte und rubbelte ihm mit der groben Hand über den Kopf.
„Nur ein kleiner Scherz, du bist schon immer ein tüchtiger Junge gewesen, auch wenn ich dir einiges erst ordentlich einbläuen musste. Dabei deutete er mit der Hand einen Schlag an und Garlond fuhr unwillkürlich zusammen.
„Keine Angst, heute ist dein Tag“, sagte Bauer Giles, „heute bist du der Herr im Haus. Hast du dir schon überlegt, was du dir diesmal wünschst?“
Garlond schluckte, nun musste es heraus, jetzt oder nie.
Agathe kam nun an den Tisch, in den Händen ein Tablett, auf dem sich ein großer Stapel dampfender, lecker duftender Teigfladen befand, neben dem Honig, seiner Milch und einer Kanne Kräutertee.
„Nun esst erst mal“, sagte sie, „sonst wird es kalt und schmeckt nur noch halb so gut.“
Garlond griff nach seiner Gabel und tat sich mit einem Mal gleich fünf große Pfannkuchen auf den Teller, goss sich einen guten Schwung des klebrigen Bienennektars darüber und begann sofort zu essen.
An anderen Tagen hätte er sich dafür eine gefangen, denn sonst hatte er zu warten bis Vater ihm etwas gab. Aber heute war sein Tag.
Er mampfte mit dicken Backen und strahlte seine Mutter an. Für eine Weile konnte er seinen Wunsch noch für sich behalten, und sich vielleicht doch lieber anders entscheiden?
Garlond trank seine Milch, schluckte und im Handumdrehen war sein Geburtstagsfrühstück verschwunden. Seine Eltern gingen es gemächlicher an, sahen ihm schmunzelnd zu und leisteten ihm beim Essen Gesellschaft.
„Junge, Junge!“, grummelte Giles,“ du verdrückst ja mehr als ich. Willst du mir nicht endlich verraten, was ich meinem Jungen dieses Jahr zum Geburtstag für einen Wunsch erfüllen soll?“
Garlond schluckte seinen letzten Bissen hinunter und sah seinen Vater ernst an. Er suchte in seinem Gesicht einen Hinweis, wie es um seine Laune stand, etwas das ihm Mut gab und ihm half, seinen Wunsch auszusprechen. Aber Giles Züge verrieten nichts weiter als gespannte Erwartung.
„Ich“, begann er stammelnd, „ich wünsche mir …“ er schluckte noch einmal und nahm all seinen Mut zusammen. Giles machte ein erstauntes Gesicht, sonst hatte sich sein Sohn nie so geziert, einen Wunsch zu äußern.
„Ich wünsche mir, dass du mich nicht mehr verhaust.“ Nun war es heraus, es war ausgesprochen und es gab kein zurück mehr.
Garlond schaute seinen Vater erwartungsvoll an. Dessen Gesicht zeigte zuerst einen verblüfften Ausdruck, dann verengten sich die Augen und seine Mine verfinsterte sich. Das war zu viel gewesen, dachte sich Garlond, er war zu weit gegangen.
Giles hob die Hand zum Schlag, Garlond kniff die Augen zu und duckte sich.
Dann jedoch hielt Bauer Giles inne und betrachtete seinen Sohn. ‚Er hat Angst vor mir’, dachte er.
‚Habe ich es wirklich zu sehr übertrieben mit den Züchtigungen?’
Garlond stand immer noch in leicht gebückter Haltung mit fest geschlossenen Augen vor seinem Vater und wartete auf den Schlag.
Er kam nicht. Zwei große, starke Hände griffen ihm unter die Arme und hoben ihn hoch, Garlond versteifte sich, ungewiss, was nun kommen sollte.
Giles gab ihm einen Kuss auf die Stirn und setzte ihn sich auf seinen Schoß.
„Nun, wenn das dein Wunsch ist, dann werde ich mich wohl zusammenreißen müssen.“ Er drückte Garlond an sich. „Es tut mir leid, wenn ich dich in der Vergangenheit zu hart ran genommen habe, ich habe gar nicht bemerkt, dass du solche Angst vor mir bekommen hast. Ich werde deinem Wunsch entsprechen.“
Garlond war glücklich, er hörte Giles schniefen. Sein Vater weinte.
Der Junge schlang die Arme um ihn und drückte sich noch fester an ihn.
Er fühlte sich geborgen.

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4. Kapitel - Die Schule Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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5. Kapitel - Krambagor Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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6. Kapitel – Orkpatroulie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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7. Kapitel – Der Drache Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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8. Kapitel – Bilwisse Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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12. Kapitel – Thorins Hallen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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13. Kapitel – Seltsame Gefühle Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Seltsame Gefühle

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14. Kapitel – Das Schwert Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Schwert

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15. Kapitel – Rokaan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Rokaan

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16. Kapitel – Riéstell Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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17. Kapitel – Bree Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Bree

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18. Kapitel – Heimkehr Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Heimkehr

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19. Kapitel – Sechzehn Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sechzehn

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20. Kapitel – Ende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

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