J.R.R. Tolkien vs. Peter Jackson |
Uvirith
Kankras Futter
 
Dabei seit: 26.04.2007
Beiträge: 35
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Bücher kann man grundsätzlich nie so verfilmen wie sie geschrieben wurden, besonders nicht solch umfangreiche Werke wie den Herrn der Ringe, der noch dazu auch noch recht alt ist.
Und sind wir mal ehrlich, die Bücher haben teilweise Längen. Wenn die verfilmt wären, wäre der Film zum Sterben langweilig. Der ganze Herr der Ringe ist eigentlich teilweise wirklich kein gutes Fantasy-Buch (ja, steinigt mich). Es liest sich teilweise mehr wie ein Sachbuch denn wie eine Fantasy-Geschichte.
Filme müssen immer angepasst werden, und das hat Peter Jackson super hingekriegt.
Im Endeffekt sollte man beide Medien getrennt voneinander betrachten und sie nicht vergleichen, denn das kann nie funktionieren.
Zum Abschluss noch was mich an den Filmen gestört hat:
-Arwen natürlich. Das Zusammenlegen verschiedener Rollen ist absolut nicht gut gelungen. Und Eowyn, die normalerweise Königin von Rohan wird ist ins Abseits gedrängt irgendwie.
-Die Elben in Helms Klamm. Zerfix, was sollte denn das?
-Gimli als Pausenclown
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15.05.2007 14:25 |
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MaxDetroit
Hobbit Fußkrauler

Dabei seit: 12.04.2007
Beiträge: 15
Herkunft: Neandertal
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Ich möchte auch sagen, die Filme sind sehr gut gelungen. Aber ich habe die Filme jetzt in den langen Editionen 3 mal gesehen und die Bücher auch mindestens 3 mal gelesen.
Nach und nach nerven halt mehr Details in den Filmen als wirklich das grosse Ganze. Denn das ist gelungen, vor allem wurde Mittelerde optisch einwandfrei umgesetzt. Die Figuren haben doch schon den Vorstellungen in meienr Phantasie entsprochen.
Aber nun mal zu den nervigen Sachen, die nicht schon erwähnt wurden:
1. Schlacht um Gondor, Auftritt Aragorns und der Geisterarmee. Die ist definitiv viel zu stark im Film und wurde eingentlich längts für ihre Dienste entlassen. Die waren bei der Eroberung der Schife der Kosaren beteiligt und nicht bei der Schlacht um Minas Tirith. Wie die da durch gehen, da hätte der Rest sich auch zurücklehnen können und nichts machen. Das sie so die Leistungen und Taten von z.B. den Reitern von Rohan mindern geht eigentlich nicht klar. /Die brechen sich ad einen ab, und die Geister machen alles platt.)
2. Frodo und Sam in Osgiliath. Was sollte das? hier wurde absichtlich noch ein unnötigter Höhepunkt herbeigeführt. Vor allem das Frodo vor einem Nazgul steht und den Ring aufsetzten will, und dem damit eigentlich alles verrät ist totaler Blödsinn.
3. Die Erzählweise. Im Making of von den Filmen wird von Tolkiens ungewohnter erzählweise berichtet. Aus schriftstellerischer Sicht wäre das wohl völlig gegen die Regeln gewesen und im jeden Autoren Kurs lernt man das man so was nicht macht. Nämlich die Aufsplitterung des zweiten Teils in zwei Teile. Wo man zuerst komplett bei Gandalf, Aragorn, Merry udn Pippin usw. ist. Und im zweiten Teil dann komplett bei Frodo und Sam. Bei Rückkehr des Königs ist es ähnlich. Nun wird weiterhin gesagt das es seltsamer Weise bei Tolkien funktioniert und es so die Spannung sogar noch steigert. Er wird wohl gewusst haben was er tat ... als nächstes kommt, das man aber die Filme so nicht machen könnte. Weil es aus filmischer Hinsicht total gegen alle Regeln laufen würde das so zu verfilmen. Und deshalb switcht man ständig zwischen den Figuren hin und her. Hier hätte ich mir mehr Mut gewünscht es genau so wie in den Büchern zu machen! Warum sollte es nicht funktionieren? Weil die ganzen bekifften Dummköpfe es nicht checken würden warum plötzlich nach der Hälfte des Films komplett andere Charaktere erscheinen? Wer den ersten Teil nicht kennt hätte auch so recht wenig gecheckt. Ich glaube es hätte funktioniert. Ich hoffe immer noch auf einem Re-cut.
__________________ "Und derjenige der etwas zerbricht, um herauszufinden, was es ist, der hat den Pfad der Weisheit verlassen."
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19.05.2007 14:11 |
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Mordeana
10. Gefährte
   

Dabei seit: 16.04.2007
Beiträge: 558
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Ich habe auch ein paar Kleinigkeiten, die mich in den Filmen stören. Aber ich sehe die Filme (wie jede Romanverfilmung) als Interpretation des Herrn Der Ringe von Peter Jackson an. Damit hat er in meinen Augen über die "Verantwortung" hinaus auch gewisse Freiheiten, die er genutzt hat. Teils für mich gelungen, teils für mich nicht so ideal. Aber er hat es geschafft, eine enorm grosse (und seien wir ehrlich, teilweise recht "verbohrte"
) Fangemeinde zum allergrossten Teil zufriedenzustellen. Das ist eine hervorragende Leistung in meinen Augen.
Meine grösste Kritik ist eigentlich, dass die Beschäftigung mit der Dreiecksbeziehung Boromir, Faramir und Denetor, die meiner Meinung nach in der SSE hervorragend gelungen ist im Kino gefehlt hat. Denn erst diese macht dem Buch-Unkundigen meiner Meinung nach klar, dass Boromir alles andere als ein "Bösewicht" ist, sondern ein guter Mensch, der unter einer (zu) grossen Last einbricht.
Edit: So gerne ich die Filme mag - ich finde die Bücher, obschon ich sie erst 1,5 x gelesen habe
deutlich besser. Der Film hat meiner Meinung nach ebenso grosse Vor- wie Nachteile.
__________________ "Sie beobachten das Geschehen auf der Bühne von ihrer Loge aus. Kein Auftritt gefällt ihnen. [Sie] benehmen sich so, als sei die Muppet Show das Allerletzte. Es gibt jedoch keine Show, die sie je verpasst hätten."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Mordeana: 19.05.2007 14:47.
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19.05.2007 14:45 |
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Erendis

Uruk Ausgraber
 

Dabei seit: 20.05.2007
Beiträge: 166
Server: Belegaer
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Hm, liegt das jetzt daran das ich aufgrund meines Geschlechts eine leichte Anfälligkeit für Schnulzen habe (solange mans nicht übertreibt), oder bin ich hier einige der wenigen, die Arwen nicht stört? Vielleicht liegts auch daran, dass ich als ich das erste mal HDR gelesen habe eine alte Ausgabe aus der Bücherei hatte (nicht die Krege-Übersetzung,-ich sag mal nur "hoffentlich kommt Streicher oder irgendwer und holt uns vom Fundbüro ab", sondern die alte von der Französin) und da die Anhänge mitdrin waren, u.A. auch die Geschichte von Aragorn und Arwen, und das für mich sozusagen ein Teil der Bücher ist....
Glorfindel hat man wohl seinen Part geklaut, weil es sich im Film nicht so gut macht, wenn ein Character plötzlich auftaucht, in dem Moment wichtig ist, und dann nie wieder auftritt.
Habe schon einige lustige karikaturen zum Thema Glorfindels Rache gesehen....
Was mich stört ist einerseits die schon erwähnte Faramir-Geschichte, die aber in der langen Fassung durch die zusätzliche Szenen glaubhaft und gut nachvollziehbar wenn auch anders als im Buch ist und Denethor wirkt noch deutlich unsypatischer, was mich aufgrund einer tiefen Abneigung gegen diese Figur im Buch allerdings auch nicht weiter stört (obwohl man hier anmerken muss, dass der Charakter von der schauspielerischen Leistung her meisterlich umgesetzt wurde! Sicher keine einfache Rolle...)
Und dann die Geschichte mit Haldir.... Im Buch ein durchaus nicht unsympatischer Elb, dessen kleine Auseinandersetzung mit Gimli (die mehr auf Loriens gesetzen als auf seiner persönlichen Haltung beruht) zeigt letztenendes doch, dass arrogante Elben und gierige Zwerge im Grunde nur Voruteile sind (obwohl zuweilen einige Mitglieder beider Völker diese Eigenschaften besitzen mögen), es gibt sogar eine ehrliche Entschuldigung für den Zwerg...
Im Film wird daraus praktisch das Ebenbild eines arroganten Elben, und das ganze eskaliert ind der langen fassung sogar fast zum handfesten Streit (plus Gimlis zwergischen Fluch). Zwar sehr amüsant, aber die Botschaft, das Rassismus in Mittelerde nicht unbedingt immer Gang und gebe ist und man denn trotz Vorurteilen tolerant zeigen kann geht komplett unter.
Und dann die Sache mit Helm Klamm...
Bei allem Respekt den ich für Peter Jacksons Werk habe (denn gute Buchverfilmung sind leider so selten, dass es sich fast nicht mehr lohnt, die verfilmungen von lieblingbüchern anzusehen, weil man zu oft enttäuscht wird
):
Es gibt einen Grund, warum die Schlacht am Schicksahlsberg, die wir im Prolog sehen, das LETZTE Bündnis von Elben und Menschen genannt wird....
__________________ "Freilich ist die Welt voller Fährnisse und düsterer Orte; doch noch immer ist viel Schönes lebendig, und wenn auch die Liebe in allen Landen nun mit Leid vermengt ist, wird sie deshalb vielleicht um so größer."
~"Freak? Me too!"~
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20.05.2007 23:08 |
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Uvirith
Kankras Futter
 
Dabei seit: 26.04.2007
Beiträge: 35
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| Zitat: |
| Wo man zuerst komplett bei Gandalf, Aragorn, Merry udn Pippin usw. ist. Und im zweiten Teil dann komplett bei Frodo und Sam. Bei Rückkehr des Königs ist es ähnlich. Nun wird weiterhin gesagt das es seltsamer Weise bei Tolkien funktioniert und es so die Spannung sogar noch steigert. Er wird wohl gewusst haben was er tat ... als nächstes kommt, das man aber die Filme so nicht machen könnte. Weil es aus filmischer Hinsicht total gegen alle Regeln laufen würde das so zu verfilmen. Und deshalb switcht man ständig zwischen den Figuren hin und her. Hier hätte ich mir mehr Mut gewünscht es genau so wie in den Büchern zu machen! Warum sollte es nicht funktionieren? Weil die ganzen bekifften Dummköpfe es nicht checken würden warum plötzlich nach der Hälfte des Films komplett andere Charaktere erscheinen? Wer den ersten Teil nicht kennt hätte auch so recht wenig gecheckt. Ich glaube es hätte funktioniert. Ich hoffe immer noch auf einem Re-cut. |
Also ich habe die Buchreihe zum ersten mal vor 15 Jahren gelesen und mittlerweile bestimmt fünf mal. Und ab und an mußte ich mich schon zusammenreissen um nicht weiterzublättern weil die Passagen zu lang wurden.
Tolkien war kein guter Schriftsteller, das wusste er selbst auch. Er war Theologieprofessor der Ideen hatte. Er hat vieles unzusammenhängend verfasst, auch das wußte er selbst.
Er hat sich nichts dabei gedacht, er wusste es einfach nicht besser.
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22.05.2007 11:03 |
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Animonda
Junger Waldläufer
Dabei seit: 10.05.2007
Beiträge: 115
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| Zitat: |
| Original von MordeanaMeine grösste Kritik ist eigentlich, dass die Beschäftigung mit der Dreiecksbeziehung Boromir, Faramir und Denetor, die meiner Meinung nach in der SSE hervorragend gelungen ist im Kino gefehlt hat. Denn erst diese macht dem Buch-Unkundigen meiner Meinung nach klar, dass Boromir alles andere als ein "Bösewicht" ist, sondern ein guter Mensch, der unter einer (zu) grossen Last einbricht. |
Das wäre wünschenswert gewesen, nur hätte man zur Kinokarte dann eine Anti-Dekubitusunterlage für den Hintern bekommen müssen.
__________________ Krieg bedeutet Frieden,
Freiheit ist Sklaverei und
Unwissenheit ist Stärke.
George O., 1946/47 und Wolfgang S., 2007
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22.05.2007 13:06 |
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nebensache
Olifantentöter
   
Dabei seit: 21.04.2007
Beiträge: 222
Server: Belegaer
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| Zitat: |
Original von Uvirith
Tolkien war kein guter Schriftsteller, das wusste er selbst auch. Er war Theologieprofessor der Ideen hatte. Er hat vieles unzusammenhängend verfasst, auch das wußte er selbst. Er hat sich nichts dabei gedacht, er wusste es einfach nicht besser. |
das stimmt leider nicht. zwar war tolkien sehr christlich - und bekehrte seinen früheren freund c.s. lewis (narnia) zum katholizismus -,aber er war philologe und hatte eine professur für literatur und sprachwissenschaften inne. er kannte sich also berufsmässig sehr wohl mit dieser arbeit aus. ausgehend von seinen sprachwissenschaftlichen untersuchungen und der schöpfung einer eigenständigen sprache, kreierte er den mythos mittelerde um diese herum.
aber zur sache.
ich denke auch, was ja bereits sehr schön von Uvirith und Mordeana angesprochen wurde, dass man bücher und deren verfilmungen nicht eins zu eins vergleichen kann. die beiden medien haben gewisse vor- und nachteile und müssen mit diesen arbeiten. ich mag die filme wirklich sehr gern, ich finde sie sehr gelungen und ich kann viele der veränderungen nachvollziehen, wenn sie auch inhaltlich vom buch abweichen.
die arwen sache zum beispiel liegt in meinen augen auch an unserer heutigen zeit. tolkien verfasste den herrn der ringe zu einer zeit, als die weibliche emanzipation längst nicht in der gesellschaft anerkannt wurde. das mögen viele jetzt für überflüssig halten, aber ich denke schon, dass ein solch enormer gesellschaftlicher wandel keine kleine rolle spielt. einen solches werk in die heutige zeit zu übersetzen - nicht inhaltlich, sondern formal - lässt sich nicht in einem reinen männerbund rechtfertigen. und ich muss auch sagen, dass mich dieser teil an tolkiens werk am meisten stört. im silmarillion ist die rolle der frauen ja eine ganz andere - bsp. luthien, melian oder galadriel -, aber im hdr schloss er die frauen fast gänzlich aus. und - um peter jackson etwas zu rechtfertigen - konnte er ja immerhin auf die etwas ausführlichere geschichte von arwen und aragorn in den anhängen zurückgreifen.
viele details sind wohl ansonsten dem drehbuch zum opfer gefallen, da sie eine grosse verwirrung beim nicht-kenner hinterlassen hätten. und da steht ein solches mammutprojekt - besonders mit den kosten - ja in einer gewissen unterhaltungspflicht.
aber: es scheint ja so, dass der recht kurze hobbit, in zwei teilen verfilmt werden soll. hej!
__________________ Ich spiele auf Belegaer, weil ich Rollenspieler bin.
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16.06.2007 12:18 |
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Elindiell
Knecht der Haradrim
  

Dabei seit: 30.06.2008
Beiträge: 53
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ich bleibe dabei das man den herr der ringe nicht verfilmen kann weil es viel zu kommoakt ist was alles rausgenommen wurde tom befriung des auenlandes und und nund rinfach nur zu kozen
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03.07.2008 12:52 |
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Vinnie
Captain von Gondor
  

Dabei seit: 23.02.2008
Beiträge: 365
Server: Morthond Herkunft: Rheine, NRW, Deutschland
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TOTENGRÄBER
__________________ Staff Sergeant des OT-Elite BF2-Squads
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03.07.2008 12:56 |
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Avarya

Ring Zerstörer
   

Dabei seit: 20.09.2007
Beiträge: 3.442
Server: Morthond Herkunft: Breeland
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| Zitat: |
Original von Vinnie
TOTENGRÄBER |
Das ist nicht die erste Leiche...
__________________ Unterwegs mit Bogen und Laute...ok ich gebs zu ich spiele Dudelsack!
Barhockerbesetzung der OT-Elite
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03.07.2008 12:58 |
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Galdosch
Hobbit Fußkrauler


Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 16
Server: Belegaer Herkunft: Saarland
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Ja auch wenn der Thread schon älter ist, würd ich gerne meinen Senf dazu geben, denn immerhin hab ich die teils langen Erläuterungen jetzt alle gelesen.
Im Prinziep gab es nur 2 Dinge, die mich im Film wirklich gestört haben bzw. ich mich darüber lautstark aufgeregt habe und eine Sache die mir echt gefehlt hat, da ich soooo sehr darauf gehofft hatte es zu sehen.
1) Die bereits oft erwähnte Szene als Aragorn nach dem Angriff der Billwisse von der Klippe stürzt.
Nun der Angriff der Billwisse ist o.k., aber der Sturz über die Klippen hat mich geschockt. Klar war er wichtig um die Geschichte um Arwen und Aragorn weiter zu stricken, dennoch war diese Szene für mich unerhört.
2)Der skateboard fahrende Legolas bei der Verteidigung von Helms Klam.
Mehr als der "Klippensturz" hat mich diese Szene aufgeregt, da es pure Hollywood - Effekthascherei war. Ich finde es jedesmal von neuem zum kotzen wenn ich sehe wie Legolas auf dem Schild die Treppen runterschliddert (auch wenn die Szene sehr kurz ist).
3) Etwas das mir sehr gefehlt hat, war die Befreiung des Auenlandes. Diese letzte abschließende Schlacht, die den Hobbits in ihrem Volk, dass sich für die Belange der großen Welt recht wenig interessiert, ihren Respekt und ihre Anerkennung einbringt, ist eigentlich etwas unverzichtbahres. Für die normale Kinoversion vielleicht zu lange, dass seh ich noch ein, aber für die Fans in der SE ist dies für mich ein absolutes muss gewesen und die Enttäuschung auf meiner Seite war umso größer als es dort auch nicht vorhanden war.
Das waren die 3 Dinge die mich in einer ansonsten sehr tollen Verfilmung aufgeregt bzw (siehe dritten Punkt) schwer enttäuscht haben.
Naja als letztes ist es erwähnenswert, dass ich es schade finde, dass Gimli im Film (neben Merri und Pippin) die Rolle des Clowns inne hatte. Zumindest kam es mir an einigen Stellen so vor und passte nicht mit meinem Verständniss von Zwergen und ihren Gemüter über ein.
__________________ Weil die Wahrheit dessen was man redet, dass ist was man tut, kann man das reden auch lassen.
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20.08.2008 12:24 |
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Ogrim
Hexenkönig
 
Dabei seit: 21.03.2007
Beiträge: 1.681
Server: Belegaer
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| Zitat: |
Original von Galdosch
2)Der skateboard fahrende Legolas bei der Verteidigung von Helms Klam.
Mehr als der "Klippensturz" hat mich diese Szene aufgeregt, da es pure Hollywood - Effekthascherei war. Ich finde es jedesmal von neuem zum kotzen wenn ich sehe wie Legolas auf dem Schild die Treppen runterschliddert (auch wenn die Szene sehr kurz ist).
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Legolas auf dem Schild regt dich also auf? Und was ist bitte mit Legolas und dem Olifanten in der Schlacht vor Minas Tirith?
Diesen Slide die Treppe runter find ich nun wirklich nicht schlimm, aber Legolas der auf nem Olifanten rumhüpft wie Lara Croft fand ich lächerlich. Es war zwar ne lustige Szene (vor allem mit Gimlis Spruch danach) aber völlig abstrakt. Genauso wie der Sprung auf das reitende Pferd vor dem Angriff der Warg-Reiter.
Der Ritt auf dem Schild war doch echt das geringste Übel.
Die Entscheidung die Befreiung des Auenlandes nicht in den Film zu nehmen, kann ich durchaus nachvollziehen. Der große Climax des Films war schon, jetzt ging es nur noch darum den Film quasi auslaufen zu lassen. Dann am Ende noch mal einen Kampf oder gar eine kleine Schlacht zu inszinieren hätte dem Film nicht gut getan. Im Buch sicherlich machbar, aber bei einem Film geht das wohl nicht. Für mein Gefühl war das Ende in der Kinoversion selbst so noch zu lang. Ich hab da viel Murren im Saal gehört damals. In der SEE hätte es aber ruhig noch etwas länger sein können.
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20.08.2008 12:38 |
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Landir
10. Gefährte
   
Dabei seit: 29.01.2007
Beiträge: 551
Server: Belegaer Herkunft: Hannover
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Original von Ogrim
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Original von Galdosch
2)Der skateboard fahrende Legolas bei der Verteidigung von Helms Klam.
Mehr als der "Klippensturz" hat mich diese Szene aufgeregt, da es pure Hollywood - Effekthascherei war. Ich finde es jedesmal von neuem zum kotzen wenn ich sehe wie Legolas auf dem Schild die Treppen runterschliddert (auch wenn die Szene sehr kurz ist).
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Legolas auf dem Schild regt dich also auf? Und was ist bitte mit Legolas und dem Olifanten in der Schlacht vor Minas Tirith?
Diesen Slide die Treppe runter find ich nun wirklich nicht schlimm, aber Legolas der auf nem Olifanten rumhüpft wie Lara Croft fand ich lächerlich. Es war zwar ne lustige Szene (vor allem mit Gimlis Spruch danach) aber völlig abstrakt. Genauso wie der Sprung auf das reitende Pferd vor dem Angriff der Warg-Reiter.
Der Ritt auf dem Schild war doch echt das geringste Übel.
Die Entscheidung die Befreiung des Auenlandes nicht in den Film zu nehmen, kann ich durchaus nachvollziehen. Der große Climax des Films war schon, jetzt ging es nur noch darum den Film quasi auslaufen zu lassen. Dann am Ende noch mal einen Kampf oder gar eine kleine Schlacht zu inszinieren hätte dem Film nicht gut getan. Im Buch sicherlich machbar, aber bei einem Film geht das wohl nicht. Für mein Gefühl war das Ende in der Kinoversion selbst so noch zu lang. Ich hab da viel Murren im Saal gehört damals. In der SEE hätte es aber ruhig noch etwas länger sein können. |
Ich weiß noch, im musste tierisch auf Toilette, und dann dieses lange Ende...ahhh
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20.08.2008 18:08 |
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Galdosch
Hobbit Fußkrauler


Dabei seit: 14.08.2008
Beiträge: 16
Server: Belegaer Herkunft: Saarland
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Naja die Szene mit dem Olifanten finde ich insofern in Ordnung, da es eine der wenigen Möglichkeiten war diesen zu Fall zu bringen und mit dem elbischen Geschick somit noch vertretbar zumindest in meinen Augen. Aufs sprintente Pferd zu springen, sah zwar komisch aus, aber auch irgendwie stimmig im Kontext.
Dennoch bleibe ich dabei, dass die skaterboard Szene nicht nur Hollywood like war sondern auch total unnötig.
Zum Thema Auenlandbefreiung hab ich doch geschrieben, dass ich verstehen kann, dass es in der Kinoversion zu viel des guten gewesen wäre.
Allerdings und da sind wir uns ja einig wenn ich dich richtig verstanden habe, fand ich es als Fan mehr als schade, dass es in der SE auch nicht vorkam.
Edith meint: blöde Rechtschreibung
__________________ Weil die Wahrheit dessen was man redet, dass ist was man tut, kann man das reden auch lassen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Galdosch: 21.08.2008 09:16.
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21.08.2008 09:15 |
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Tiriondil
Marschall der Riddermark
 

Dabei seit: 03.06.2008
Beiträge: 308
Server: Belegaer
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Also, in der Filmtrilogie gibt es nicht viel, was mich wirklich gestört hat. Am schlimmsten fand ich Denetoast -- was für ein unwürdiger Abgang! Das hätten sie wirklich wie im Buch machen können: Denetor zeigt Gandalf den Palantir etc. Steilvorlage vergeben. Auch für die Nicht-Buchleser wäre dann deutlicher gewesen, warum Denethor plötzlich aufgibt und seinen Mannen die Flucht befiehlt.
Dass Frodo Sam wegschickt, fand ich im Kino ganz grolßen Mist; inzwischen hab ich mich daran gewöhnt.
Die unsägliche Szene in Osgiliath mit Frodo und dem Nazgul -- diese Szene ist aus der Minas Morgul Torszene entstanden. Und -- juchu! -- im Film will Frodo den Ring aufsetzen; was für ein Blödsinn! Und nach der Szene finde ich Faramirs Wandlung noch viel unverständlicher -- sobald der Hobbit einem Nazgul begegnet, will er den Ring aufsetzen und Mittelerde damit in den Untergang reißen. Den würde ich nie und nimmer alleine nach Mordor ziehen lassen! ARGH!
Dann, was sie aus der Torszene in Minas Morgul gemacht haben. Da war ich mal richtig enttäuscht, weil das im Buch für mich eine der Szenen mit der höchsten Dramatik ist: Der Hexenkönig reitet zum Tor raus, hinter ihm Mordors Armee, und plötzlich hält er inne und sucht nach dem Ring! Im Film kreischt er einmal und Frodo fängt an zu winseln. *kreisch*
Die grüne Spülung des Pelennor fand ich auch schlecht; allerdings habe ich mich da im Buch gefragt, warum Aragorn die Geisterarmee nicht zumindest bis nach Minas Tirith mitnimmt. Fand ich unlogisch.
Was ich schade fand, ist, dass in der Kinoversion Saurons Mund fehlt. Und in der SEE zusätzlich, wie Sam in den Turm von Cirith Ungol eindringt. Die Szene mit den Torwächtern haben sie gedreht -- ich hätte sie sehr gerne gesehen.
Ansonsten ist die Buchadaption wirklich gut gelungen! Auch, wenn es sich im Kino vielleicht etwas gezogen hat (was ich zB gar nicht so dramatisch fand, aber im Saal haben sie bei jeder neuen Aufblende angefangen zu alchen), aber ich fand's schön, dass der Film mit Sams "Well, I'm back" endet.
Also insgesamt 5 schlechte Szenen und 2, bei denen ich enttäuscht war, dass sie in der Kinoversion fehlten. Auf etwa 9 Stunden Film ist das ein verdammt guter Schnitt, sag ich mal.
__________________ Tiriondil
Belegaer, Garde der Hoffnung
Tiriondil: Mensch, Barde, Historiker, Lvl 61
Melanna: Elbe, Jägerin, Entdecker, Lvl 54
Rondrien: Elbe, Kundige, Kesselflicker, Lvl 38
Adalberto: Hobbit, Hüter, Waldhüter, Lvl 77
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28.08.2008 11:02 |
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Tiriondil
Marschall der Riddermark
 

Dabei seit: 03.06.2008
Beiträge: 308
Server: Belegaer
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Original von Ghost
Es gibt so rein gar nix was Jackson besser gemacht hat, eher im Gegenteil, denn er hat sehr viel unnötigerweise versaubeutelt. |
Also, was mir bei Jackson besser gefallen hat, ist der Ausgang des Entthings. Zunächst denken die Ents, dass sie das nichts angeht, dann kommt Pippin, glaube ich, auf die Idee, Baumbart Isengarts Zerstörung direkt vor Augen zu führen. Finde ich in sich konsistenter und logischer.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass ein Film ein deutlich anders Medium ist als ein Buch. Dinge, die im Buch funktionieren, wären im Film sterbenslangweilig (und umgekehrt). Ein Film, der ein Buch fast Seite für Seite bebildert, war zB der erste Potter-Film. Und der war eher mal Mittelmaß. Stell dir mal vor, Jackson hätte sowas mit den Büchern gemacht.
__________________ Tiriondil
Belegaer, Garde der Hoffnung
Tiriondil: Mensch, Barde, Historiker, Lvl 61
Melanna: Elbe, Jägerin, Entdecker, Lvl 54
Rondrien: Elbe, Kundige, Kesselflicker, Lvl 38
Adalberto: Hobbit, Hüter, Waldhüter, Lvl 77
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29.08.2008 09:48 |
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Casanofy
Nazgul


Dabei seit: 01.12.2007
Beiträge: 1.131
Server: Belegaer
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Original von Tiriondil
...was mir bei Jackson besser gefallen hat, ist der Ausgang des Entthings. Zunächst denken die Ents, dass sie das nichts angeht, dann kommt Pippin, glaube ich, auf die Idee, Baumbart Isengarts Zerstörung direkt vor Augen zu führen. Finde ich in sich konsistenter und logischer.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass ein Film ein deutlich anders Medium ist als ein Buch. Dinge, die im Buch funktionieren, wären im Film sterbenslangweilig (und umgekehrt). Ein Film, der ein Buch fast Seite für Seite bebildert, war zB der erste Potter-Film. Und der war eher mal Mittelmaß. Stell dir mal vor, Jackson hätte sowas mit den Büchern gemacht.
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Das sehe ich genau so.
Nur schade, dass im Film nur sehr wenig die Ironie der Geschichte deutlich wurde.
Saruman schickt die Orks los, um die Hobbits gefangen zu nehmen -> Orks werden aufgemischt, Hobbits entkommen -> Hobbits flüchten in den Wald und sorgen dafür, dass die Ents schließlich Isengard platt machen.
Die Tragweite, dass Saruman letztendlich seines eigenen Schicksals Schmied war, kommt im Film eifach zu wenig rüber.
Mir kommt es im Film weniger auf Details an - aber was mich insg. sehr gestört hat, war die Darstellung der Freundschaft zwischen Gimli und Legolas.
Die hat sich in den Büchern erst sehr langsam und anschließend sehr innig entwickelt, wobei die unglaublich unterschiedlichen Ansichten zwischen den beiden nicht einfach unter den Teppich gekehrt wurde.
__________________ Casanofy Grindelwald
Hauptmann aus Rohan
Landwirt, Koch und Fischersmann
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29.08.2008 13:09 |
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Arathmir
Captain von Gondor
  

Dabei seit: 12.02.2008
Beiträge: 367
Server: Maiar Herkunft: Gondor
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| Zitat: |
| Also, was mir bei Jackson besser gefallen hat, ist der Ausgang des Entthings. Zunächst denken die Ents, dass sie das nichts angeht, dann kommt Pippin, glaube ich, auf die Idee, Baumbart Isengarts Zerstörung direkt vor Augen zu führen. Finde ich in sich konsistenter und logischer. |
Hm, also das sehe ich ganz und gar nicht so. Die Ents sind sehr alte und weise Wesen - man darf Langsamkeit nicht mit schlichtem Gemüht verwechseln.
Im Buch hab ich das immer so verstanden, das die Ents sehr wohl wußten was Sie taten, ja sogar damit rechneten komplett ausgelöscht zu werden. Die Ents wußten genau was Sauruman gezüchtet hat, deshalb haben Sie sich auf ne große Schlacht vorbereitet. Das die Streitmacht aber vor Ihrem Angriff abmaschieren würde und Ihne somit den Sieg viel einfacher gemacht wurde, damit konnten Sie nicht rechnen. -> Das hat sich ja noch ein bisschen in den Film gerettet "der letze Marsch der Ents".
Also das Pipin Baumbart durch einen simplen Trick dazu bringt Isengart anzugreifen ist gelinde gesagt "nicht so gut gelungen". Als ob Baumbart(Fangorn) nicht genau wüßte was in seinem Wald passiert.
Mir haben die Ents im Buch immer sehr gefallen - sehr sehr starke Wesen aber gütig und voll Respekt für alle Lebewesen - ausser für dreckige Orkse "Baraaaaruuuum".
__________________ Beleidigungsbeauftragter des Gasthaus
- "könnte ja sein das mal Besuch kommt"
"Totale Überwachung? Mir doch Scheißegal - aber Hände wech von meinem Schnitzel..."
Arathmir Waffenmeister ErsatzTankDepp vom Dienst ;o)
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29.08.2008 13:55 |
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